Der Thien-Hau-Tempel

Zweite Anlaufstelle war der Thien-Hau-Tempel und wird vor allem von einheimischen Frauen aufgesucht, die Me Sanh, der Göttin der Fruchtbarkeit, und Long Mau, der Göttin der Mütter und Neugeborenen, ihre Opfergaben darbringen. Als kantonesische Einwanderer den Tempel Mitte des 19. Jahrhunderts erbauten, benannten sie ihn nach Thien Hau, der Beschützerin der Seefahrer.
Wer gerade aus China angekommen war, begab sich unverzüglich dorthin, um der Göttin für das sichere Geleit im Südchinesischen Meer zu danken. Drei Statuen der Göttin stehen hintereinander auf dem Altar, während ein auffälliges Gemälde an der vorderen Innenwand eine Szene beschreibt, in der Thien Hau einige heftig schaukelnde Schiffe sicher durch das vom Sturm gepeitschte Meer führt.
Ein bemerkenswertes Detail des Tempels ist sein Dach, auf dem sich zahlreiche Figuren befinden.

Kriegsmuseum und Wiedervereinigungspalast

Weiter ging es dann zum Kriegsgeschichtsmuseum, hier gab uns unsere Reiseleiterin 1h Zeit. Auf eigene Faust erkundeten wir die Ausstellung, die Bilder sprechen hierbei eine sehr deutliche Sprache und man braucht zum Teil starke Nerven beim Besuch der Ausstellung.

Im Anschluss fuhren wir zum Wiedervereinigungspalast. Das Gebäude steht auf dem Gelände des früheren Norodom-Palastes, einer kolonialzeitlichen Villa von 1871, die einst dem Generalgouverneur von Indochina als Residenz diente.

Mit dem Abzug der Franzosen 1954 machte Ngo Dinh das extravagante Gebäude zu seinem Präsidentenpalast, doch nachdem das Gebäude im Februar 1962 bei einem versuchten Attentat durch zwei abtrünnige südvietnamesische Piloten schwere Schäden erlitten hatte, wurde es schließlich abgerissen.

Das heutige Gebäude hieß nach seiner Fertigstellung im Jahre 1966 zunächst Unabhängigkeitspalast, nur um nach dem Fall des Südens 1975 in Wiedervereinigungshalle umbenannt zu werden. Die Innenausstattung stammt aus den 1960er und 1970er Jahren und beinhaltet unter anderem eine Disco und ein Kino.

Die Pagode des Jadekaisers

Die Pagode des Jadekaisers (Chua Ngoc Hoang) ist mit Sicherheit eine der schönsten Pagoden von Saigon.
Von außen etwas unscheinbar, ist sie im Inneren mit schönen Schnitzereien und Statuen asiatischer Gottheiten und Heldenfiguren geschmückt.
Wenige Touristen verirren sich hierher. Dafür um so mehr Gläubige, denen man beim Beten zuschauen kann. Sie wurde 1909 von der kantonesischen Gemeinde der Stadt errichtet und verehrt mehrere taoistische und buddhistische Gottheiten. Im von Blumen gesäumten Hof vor dem Gebäude befindet sich ein Teich, dessen Bewohnern der Tempel seinen Beinamen „Schildkrötenpagode“ zu verdanken hat.

 

Mit dem Abzug der Franzosen 1954 machte Ngo Dinh das extravagante Gebäude zu seinem Präsidentenpalast, doch nachdem das Gebäude im Februar 1962 bei einem versuchten Attentat durch zwei abtrünnige südvietnamesische Piloten schwere Schäden erlitten hatte, wurde es schließlich abgerissen.

Das heutige Gebäude hieß nach seiner Fertigstellung im Jahre 1966 zunächst Unabhängigkeitspalast, nur um nach dem Fall des Südens 1975 in Wiedervereinigungshalle umbenannt zu werden. Die Innenausstattung stammt aus den 1960er und 1970er Jahren und beinhaltet unter anderem eine Disco und ein Kino.

Die Pagode des Jadekaisers

Die Pagode des Jadekaisers (Chua Ngoc Hoang) ist mit Sicherheit eine der schönsten Pagoden von Saigon.
Von außen etwas unscheinbar, ist sie im Inneren mit schönen Schnitzereien und Statuen asiatischer Gottheiten und Heldenfiguren geschmückt.
Wenige Touristen verirren sich hierher. Dafür um so mehr Gläubige, denen man beim Beten zuschauen kann. Sie wurde 1909 von der kantonesischen Gemeinde der Stadt errichtet und verehrt mehrere taoistische und buddhistische Gottheiten. Im von Blumen gesäumten Hof vor dem Gebäude befindet sich ein Teich, dessen Bewohnern der Tempel seinen Beinamen „Schildkrötenpagode“ zu verdanken hat.