Hanoi, 09.03.2008

Der Hoan-Kiem-See "See des zurückgegebenen Schwertes"

Ausgeruht und gut genährt, dank einer Nudelsuppe und anderer Köstlichkeiten, ging es heute auf eine Besichtigungstour. Mitten in der Stadt liegt der Hoan-Kiem-See, auf einer kleinen Insel im See liegt der Jadeberg- Tempel. Zu erreichen ist der Tempel über The-Huc-Brücke, eine sehr schöne rote Brücke im asiatischen Stil. Der Name des Sees („See des zurückgegebenen Schwertes“) geht auf eine Legende zurück.

Eine der Versionen lautet so: Anfang des 15. Jahrhunderts, während der chinesischen Besatzung, übergab der Sage nach eine riesige, im See lebende, goldene Schildkröte dem armen Fischer Le ein magisches Schwert, welches ihn unbesiegbar machte. Er benutzte das Zauberschwert, um in einem erbitterten Kampf (1418–1428) die Truppen der Ming-Dynastie vernichtend zu schlagen, und wurde im Jahre 1428 König. Nach der Siegesparade begab sich der junge König zum See, um den Göttern zu danken. Da tauchte die goldene Schildkröte erneut auf und forderte das Schwert zurück. Bevor Le Loi sich entscheiden konnte, löste sich plötzlich das Schwert aus der Scheide, stieg zum Himmel empor und verwandelte sich in einen großen jadefarbenen Drachen, der über dem See schwebte und dann in die Tiefe stürzte.

Aus Dankbarkeit und zur Erinnerung an dieses Ereignis ließ Le Loi auf einer kleinen Insel in der Mitte des Sees den dreistöckigen Schildkröten–Turm (Thap Rua) errichten, der bis heute das Wahrzeichen Hanois ist. 1968 wurde tatsächlich eine 2,10 m lange und 250 kg schwere Schildkröte aus dem See geborgen, welche etwa 400 Jahre alt gewesen sein soll. Sie ist präpariert in einem Glaskasten im Jadeberg–Tempel ausgestellt.

Fahrradrikschatour durch Hanoi's Altstadt

Die Rikscha Tour verdient besondere Beachtung, zum einen weil mir die armen Fahrer aufgrund unserer wohlgenährten europäischen Körper leid taten, zum anderen taten wir uns selber leid wegen des schon angesprochenen Verkehrschaos in Hanoi.

Irgendwann gaben wir uns einfach dem Trubel hin, schließlich muss man sich immer vor Augen halten, dass man ja schließlich nicht der 1. Tourist ist, der durch das Gewimmel gekarrt wird.

 

1968 wurde tatsächlich eine 2,10 m lange und 250 kg schwere Schildkröte aus dem See geborgen, welche etwa 400 Jahre alt gewesen sein soll. Sie ist präpariert in einem Glaskasten im Jadeberg–Tempel ausgestellt.

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Die Rikscha Tour verdient besondere Beachtung, zum einen weil mir die armen Fahrer aufgrund unserer wohlgenährten europäischen Körper leid taten, zum anderen taten wir uns selber leid wegen des schon angesprochenen Verkehrschaos in Hanoi.

 

 

 

 

 

Irgendwann gaben wir uns einfach dem Trubel hin, schließlich muss man sich immer vor Augen halten, dass man ja schließlich nicht der 1. Tourist ist, der durch das Gewimmel gekarrt wird.