18.05.2013 Little India und arabisches Viertel

Da unser Hotel selbst kein Frühstück anbietet, sondern diesen Service einem Nachbarrestaurant überlässt, begeben wir uns mit unseren Frühstücksvouchern dorthin. Die Auswahl ist minimalistisch: Der Gast hat die Auswahl zwischen Sandwiches, gebratenen Nudeln oder Toast mit Marmelade, dazu gibt es lauwarmen Tee. Ungestärkt machen wir uns auf den Weg um Little India und das arabisches Viertel zu erkunden. Erfreulicherweise liegen die heutigen Programmpunkte alle in Gehweite, bei der Hitze wird es aber trotzdem schnell anstrengend.

In grauer Vorzeit 300 v. Chr. wird die Insel Singapur vermutlich von Seefahrern aus China in deren Aufzeichnungen als P`u Luo Chung ( = die Insel am Ende einer Halbinsel ) erwähnt. Im Laufe der Zeit erhielt die Insel die verschiedensten Namen, je nach Machtverhältnissen und Einflussbereich. Das eigentliche Singapur jedoch entstand durch die Ankunft des Briten Sir Stamfort Raffles am 29. Januar 1819. Auf der Suche nach einem sicheren und strategisch günstigen Hafen für die East India Company, gründete er auf der als geeignet erscheinenden Insel einen neuen Handelsposten. 1819 wurde die Insel nur von wenigen Fischern, einigen chinesischen Händlern und Piraten bewohnt, insgesamt sollen es nicht mehr als 150 Einwohner gewesen sein. Aber schon 1820 konnten die ersten Gewinne verbucht werden. 1823 überflügelte Singapur bereits das bedeutende Penang, zählte 1881 bereits über 130.000 Einwohner und besitzt heute den größten Hafen der Welt.

Wir haben hier die Gelegenheit, ganz Asien in einem einzigen Land zu erleben, denn die Bewohner Singapurs sind eine bunte Mischung aus Chinesen, Malayen, Indern sowie vielen Gastarbeitern und Auswanderern aus aller Herren Länder. Im Town Plan von 1822 wies Sir Stamfort Raffles jeder vertretenen Ethnie ein eigenes Siedlungsgebiet zu. Chinatown, Little India, Arab Street, Bugis u.a. heute noch existierende Viertel gehen auf diese Zeit zurück. Wir lenken unsere Schritte erstmal nach Little India.

Rund um die Serangoon Road ließen sich seit dem 19. Jahrhundert indische Einwanderer nieder, und es entwickelte sich seitdem zum indischen Zentrums Singapurs. Beim Bummeln durch die Straßen mit seinen authentischen Geschäften und Tempeln begegnen uns Männer mit Turbanen und Frauen in bunten Saris. Exotische und betörende Düfte aus einem der zahlreichen Gewürz- und Blumenstände steigen uns in die Nase. Bald haben wir schon eine Handvoll Mitbringsel, Gewürze und Gewürzmischengen die hier unschlagbar günstig sind, im Sack. So muss es auf dem indischen Subkontinent sein, nur ohne Kühe auf der Straße.

Begierig und hungrig auf indisches Essen gönnen wir uns in einem der zahlreichen Straßenrestaurants für kleines Geld eine üppige Mahlzeit. Das Chicken Masala von Jens ist die bessere Wahl, ich weiß nicht was bei mir auf dem Teller liegt, aber es ist Klasse gewürzt.

Weiter geht`s ins Arabische Viertel Kampong Glam, hier lebten muslimische Malaien lange vor Ankunft der Briten.

Auf dem Weg dahin sollte man auf keinen Fall den Tempel der 1000 Lichter, Sakya Muni Buddha Gaya, verpassen. Dieser liegt an der 366 Race Course Road und ist einer der bekanntesten Tempel der Stadt. Genau 989 Glühbirnen lassen eine 13 m hohe Buddhastatue erleuchten.

Rund um die Serangoon Road ließen sich seit dem 19. Jahrhundert indische Einwanderer nieder, und es entwickelte sich seitdem zum indischen Zentrums Singapurs. Beim Bummeln durch die Straßen mit seinen authentischen Geschäften und Tempeln begegnen uns Männer mit Turbanen und Frauen in bunten Saris. Exotische und betörende Düfte aus einem der zahlreichen Gewürz- und Blumenstände steigen uns in die Nase. Bald haben wir schon eine Handvoll Mitbringsel, Gewürze und Gewürzmischengen die hier unschlagbar günstig sind, im Sack. So muss es auf dem indischen Subkontinent sein, nur ohne Kühe auf der Straße.

Begierig und hungrig auf indisches Essen gönnen wir uns in einem der zahlreichen Straßenrestaurants für kleines Geld eine üppige Mahlzeit. Das Chicken Masala von Jens ist die bessere Wahl, ich weiß nicht was bei mir auf dem Teller liegt, aber es ist Klasse gewürzt.
Weiter geht`s ins Arabische Viertel Kampong Glam, hier lebten muslimische Malaien lange vor Ankunft der Briten.

Auf dem Weg dahin sollte man auf keinen Fall den Tempel der 1000 Lichter, Sakya Muni Buddha Gaya, verpassen. Dieser liegt an der 366 Race Course Road und ist einer der bekanntesten Tempel der Stadt. Genau 989 Glühbirnen lassen eine 13 m hohe Buddhastatue erleuchten.