Wir kommen uns wie Voyeure vor, andererseits sind solche touristischen Führungen oft die einzige Einnahmequelle dieser Familien.

Weiter geht die Fahrt in die Kreisstadt Berastagi im Nordwesten Sumatras. Hier wartet auch schon unser Mittagessen. Zufnal kommt recht gern mit, Adi können wir nicht überzeugen. Im Lokal treffen wir „alte Bekannte“. Das holländische Pärchen, welches wir auf der Fähre nach Samosir kennengelernt haben ist da. Wir tauschen uns über unsere Abenteuer der letzten Tage aus. Ein Radunfall bescherte der jungen Holländerin eine schmerzhafte Wunde am Knie, welche im Krankenhaus versorgt werden musste.

Nachmittag steht noch der Besuch des Tempels Taman Alam Lumbini auf dem Programm. Auf dem Weg dorthin ist aber ein solcher Stau, dass wir uns kurzerhand ins Hotel bringen lassen und dort eine ruhige Kugel zu schieben gedenken. Da der hoteleigene Pool gleichzeitig ein öffentliches Freibad ist, herrscht Hochbetrieb von pubertierenden Teenagern. Schon seit einiger Zeit sind wir im Visier einer Mädchengruppe, schließlich wagt sich die Mutigste vor und bittet um ein Gruppenfoto mit uns. Komisches Gefühl so im Focus zu stehen. Unser 3 gängiges Abendessen bekommen wir heute im Hotel. Zufnal möchte heute lieber Adi Gesellschaft leisten und so sind wir heute mal auf uns gestellt. Morgen ist dann schon der letzte volle Tag auf Sumatra - Schade eigentlich.

9.5.2013 Berastagi - Bohorok / Bukit Lawang - Medan

Wir brechen nach dem Frühstück nach Bohorok zum Orang-Utan-Rehabilitationszentrum von Bukit Lawang am Bohorok-Fluss auf. Hier werden die Tiere auf ihre Auswilderung vorbereitet. Touristen dürfen aus Rücksicht auf die Tiere das Reha-Zentrum nur zu den Fütterungszeiten (08.00 und 15.00 Uhr) betreten.

Doch zunächst müssen wir noch zum Taman Alam Lumbini Tempel. Am frühen Morgen haben wir kein Problem mit Stau aber mit den Öffnungszeiten.

Leider ist der Tempel erst in 1h für die Öffentlichkeit zugänglich, so schielen wir nur durch den Zaun und verzichten auf Erleuchtung.

Auf unseren Weg zu den Orangs geht es erstmal gut 1400 Höhenmeter auf gut ausgebauten Straßen abwärts. Immer wieder bieten sich traumhaft schöne Ausblicke auf die sumatrische Landschaft. Wir durchfahren Zufnals Geburtsstadt und sind im nächsten Ort Zaungäste auf einer Hochzeit. Und das kam so:

Am Straßenrand standen seit einiger Zeit Schilder aus Blumen die irgendein Ereignis ankündigten. Zufnal meinte hier findet eine Hochzeit statt und den Bräutigam kennt er. Eh wir uns versahen, hatte er uns auch schon in das Festzelt bugsiert. Mittendrin statt nur dabei. Trotzdem hielten wir uns eher am Rand auf und beobachteten das Geschehen. Die Gäste und das Brautpaar störte es anscheinend nicht, das da plötzlich ein paar Weiße neugierig das Geschehen beobachteten.

Wie bei uns auch zieht man sich zu einer solchen Gelegenheit nett an, wäscht die Kinder und bringt Geschenke mit. Wir beobachteten Braut und Bräutigam die sich gegenseitig ein Lied vorsangen, anschließend überreichten die Familien die Geschenke, die wie bei uns hauptsächlich aus Geld bestehen. Jeder Gast gibt lt. Zufnals Auskunft ca. 100.000 Rupia was im Mai 2013 ca. 10€ entsprach.

Nach dieser netten Unterbrechung sind wir wieder on the Road. Außerhalb der Städte werden die Straßen wieder schlechter, je weiter wir kommen.

Leider ist der Tempel erst in 1h für die Öffentlichkeit zugänglich, so schielen wir nur durch den Zaun und verzichten auf Erleuchtung.

Auf unseren Weg zu den Orangs geht es erstmal gut 1400 Höhenmeter auf gut ausgebauten Straßen abwärts. Immer wieder bieten sich traumhaft schöne Ausblicke auf die sumatrische Landschaft. Wir durchfahren Zufnals Geburtsstadt und sind im nächsten Ort Zaungäste auf einer Hochzeit. Und das kam so:

Am Straßenrand standen seit einiger Zeit Schilder aus Blumen die irgendein Ereignis ankündigten. Zufnal meinte hier findet eine Hochzeit statt und den Bräutigam kennt er. Eh wir uns versahen, hatte er uns auch schon in das Festzelt bugsiert. Mittendrin statt nur dabei. Trotzdem hielten wir uns eher am Rand auf und beobachteten das Geschehen. Die Gäste und das Brautpaar störte es anscheinend nicht, das da plötzlich ein paar Weiße neugierig das Geschehen beobachteten.

Wie bei uns auch zieht man sich zu einer solchen Gelegenheit nett an, wäscht die Kinder und bringt Geschenke mit. Wir beobachteten Braut und Bräutigam die sich gegenseitig ein Lied vorsangen, anschließend überreichten die Familien die Geschenke, die wie bei uns hauptsächlich aus Geld bestehen. Jeder Gast gibt lt. Zufnals Auskunft ca. 100.000 Rupia was im Mai 2013 ca. 10€ entsprach.

Nach dieser netten Unterbrechung sind wir wieder on the Road. Außerhalb der Städte werden die Straßen wieder schlechter, je weiter wir kommen.