Von Parapat am Ostufer des Lake Toba fahren wir mit der Fähre zur Insel Samosir, welche mit den traditionellen Batak Dörfern mitten im märchenhaften Tobasee liegt. Durch den Nebel, der oft über dem See und der grünen Landschaft hängt, herrscht dort eine magische Stimmung. Die Insel und der riesige See bilden zusammen eine der beeindruckendsten Landschaften Sumatras.

Die Ankündigung von Zufnal, dem Reiseleiter, dass wir die nächsten 2 Nächte in einem 2* Hotel verbringen sollen, lässt uns nicht in Freudengeschrei ausbrechen, hatten wir doch insgeheim mit fernöstlichen Luxus geliebäugelt. Das Zimmer ist aber o.k. und was die Hauptsache ist: sauber. Vom Balkon aus genießen wir den abendlichen Blick über den See. Die Höhenlage lässt uns durchatmen, es ist angenehm kühl. Früher einmal sollen auf der Insel, welche im größten und tiefsten Kratersee der Welt liegt, Menschen verspeist worden sein. Was heute in den Töpfen brodelt, ist unbedenklich im Verzehr und macht dem Ruf Samosirs als Gewürzinsel alle Ehre. Und so genießen wir mit Zufnal unser Abendessen in einem nahgelegenen Restaurant und haben Gelegenheit viel Interessantes aus seinem Leben zu erfahren. Hauptsächlich begleitet er holländische Gäste, die es in die alten Kolonien zieht. Auf seinen Touren die Ihn auch nach Java und Bali führen ist er oft tagelang von seiner Familie getrennt.

7.5.2013 Samosir Inselrundfahrt

HORAS! So begrüßt man sich in diesem Teil der Welt. Ab 5:30 Uhr machen die Vögel draußen vorm Fenster einen Radau, dass an Schlaf nicht mehr zu denken ist. Dann schließen sich die holländischen Nachbarn an und bereiten lautstark Ihre Abreise vor. Nach dem Frühstück geht`s per PKW erst zum traditionellen Batak-Dorf Tomok, wo wir die typischen Pfahlhäuser mit Satteldächern und die Steinsarkophage am Familiengrab des Batak-Königs Sidabutar besichtigen. Ganz auf Touristen ausgerichtet, gibt es am Ende des Rundgangs die Möglichkeit Andenken zu erstehen.

Weiter geht es zum Dorf Ambarita mit ehemaligem Gerichtsplatz, auf dem es noch vor gut 100 Jahren um blutige Kopfjagd ging. Außerdem findet hier 2x am Tag eine klassische Tanzvorstellung statt. Da bei solchen Ereignissen auch immer gern die Touris mit einbezogen werden, suche ich mir einen sicheren, schattigen Platz auf den hinteren Rängen. Zum Glück ist aber eine größere Gruppe indonesischer Frauen aus Jakarta anwesend, die begeistert mitmachen.

Auf dem Weg zu einem der schönsten Aussichtspunkte haben wir dann erstmal einen platten Reifen. Während Adi sich um den Wechsel kümmert, laufen wir mit Zufnal schon mal voraus. Lange müssen wir aber nicht auf die Kraft unsere Füße vertrauen, dann dürfen wir uns auch schon wieder im klimatisierten Auto erholen. Auf dem Weg nach oben wird die Straße, eigentlich ist es nur noch ein löchriger Pfad, immer schmaler. Belohnt wird man mit einem grandiosen Blick über den See und die Insel.
Am Nachmittag ist dann auch dieses Besichtigungsprogramm erledigt und nach einigen Einkäufen, die man hier übrigens ohne nervige Einflüsterungen des Verkaufspersonals erledigen kann, genießen wir einen ruhigen Nachmittag auf dem Balkon.

wo wir die typischen Pfahlhäuser mit Satteldächern und die Steinsarkophage am Familiengrab des Batak-Königs Sidabutar besichtigen. Ganz auf Touristen ausgerichtet, gibt es am Ende des Rundgangs die Möglichkeit Andenken zu erstehen.

Weiter geht es zum Dorf Ambarita mit ehemaligem Gerichtsplatz, auf dem es noch vor gut 100 Jahren um blutige Kopfjagd ging. Außerdem findet hier 2x am Tag eine klassische Tanzvorstellung statt. Da bei solchen Ereignissen auch immer gern die Touris mit einbezogen werden, suche ich mir einen sicheren, schattigen Platz auf den hinteren Rängen. Zum Glück ist aber eine größere Gruppe indonesischer Frauen aus Jakarta anwesend, die begeistert mitmachen.

Auf dem Weg zu einem der schönsten Aussichtspunkte haben wir dann erstmal einen platten Reifen. Während Adi sich um den Wechsel kümmert, laufen wir mit Zufnal schon mal voraus. Lange müssen wir aber nicht auf die Kraft unsere Füße vertrauen, dann dürfen wir uns auch schon wieder im klimatisierten Auto erholen. Auf dem Weg nach oben wird die Straße, eigentlich ist es nur noch ein löchriger Pfad, immer schmaler. Belohnt wird man mit einem grandiosen Blick über den See und die Insel.
Am Nachmittag ist dann auch dieses Besichtigungsprogramm erledigt und nach einigen Einkäufen, die man hier übrigens ohne nervige Einflüsterungen des Verkaufspersonals erledigen kann, genießen wir einen ruhigen Nachmittag auf dem Balkon.