6.5.2013 Die Rundreise

Sumatra, Indonesiens drittgrößte Insel, ist geprägt von tropischen Regenwäldern, mystischen Vulkanen und dem höchstgelegenen See Indonesiens, dem Lake Toba. Mit einer Längserstreckung von 1.770 km liegt die tropische Insel je etwa zur Hälfte nördlich bzw. südlich des Äquators.

Auf unserer 5 tägigen Rundreise durch den Norden Sumatras wollen wir u.a. die faszinierende Batak-Kultur auf der Insel Samosir mitten im Toba-See kennenlernen und die Orang-Utan-Aufzuchtstation in Bukit Lawang besuchen.

Nachdem wir uns am frühen Morgen den Bauch mit einem Mix aus westlichen und fernöstlichen Frühstück vollgeschlagen haben, geht`s los. Unser Reisführer Zufnal mit dem Fahrer Adi ist auch schon da und erklärt uns die nächsten Stationen. Medan ist die Hauptstadt der Provinz Nord-Sumatra.

Die Besichtigung müssen wir zum Glück nicht zu Fuß erledigen, die Hitze ist bereits am frühen Morgen kaum auszuhalten. Im klimatisierten Toyota geht es bequem von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit.
So besuchen wir nacheinander einen taoistischen Tempel und den Istana Maimun ein Palast in Medan, der in den Jahren 1887 bis 1891 im Auftrag des Sultans von Deli Makmun Al Rasyid Perkasa Alamsyah erbaut wurde und eine Zeit lang als offizielle Residenz des Sultans diente. Das Gebäude vermischt malaysische, italienische und spanische Elemente der Baukunst.

Die Masjid Raya, eine schöne Moschee aus der Kolonialzeit, weche man gegen eine kleine Gebühr auch innen besichtigen kann, sofern nicht gerade Gebetszeit ist, bildet den Schlusspunkt der Medaner Sightseeingtour. Die Schuhe werden beim Eingang deponiert. Der "Schuhwächter" freut sich über ein Trinkgeld. Als Frau empfiehlt es sich aus Respekt den Kopf mit einem Tuch zu bedecken.

Am frühen Vormittag geht es dann im dichten Verkehr Richtung Toba See. Sind die Straßen in Medan noch mehrspurig und gut ausgebaut wird sich das nach der Stadtgrenze ändern. Für die ca. 175 km sind wir auf zum Teil einspurigen und sehr holprigen Straßen gut 4h unterwegs. Wir bekommen endlose Kautschuk und Palmölplantagen zu Gesicht, die nichts mehr mit dem Dschungel von einst gemein haben.

Ein kurzer Stop an einer Kautschukplantage. Wir sehen einem Plantagenarbeiter bei der Arbeit zu. Mit einem Spezialmesser schlitzt er die Baumrinde auf, was viel Geschick und Erfahrung erfordert. Dann tropft die Rohkautschukmasse in einen kleinen, am Baum angebrachten Behälter. 400 Bäume muss ein Arbeiter am Tag abernten. Verständlich, dass er uns nur soviel Zeit und Aufmerksamkeit widmet, wie es die Höflichkeit gebietet.

Die Masjid Raya, eine schöne Moschee aus der Kolonialzeit, weche man gegen eine kleine Gebühr auch innen besichtigen kann, sofern nicht gerade Gebetszeit ist, bildet den Schlusspunkt der Medaner Sightseeingtour. Die Schuhe werden beim Eingang deponiert. Der "Schuhwächter" freut sich über ein Trinkgeld. Als Frau empfiehlt es sich aus Respekt den Kopf mit einem Tuch zu bedecken.

Am frühen Vormittag geht es dann im dichten Verkehr Richtung Toba See. Sind die Straßen in Medan noch mehrspurig und gut ausgebaut wird sich das nach der Stadtgrenze ändern. Für die ca. 175 km sind wir auf zum Teil einspurigen und sehr holprigen Straßen gut 4h unterwegs. Wir bekommen endlose Kautschuk und Palmölplantagen zu Gesicht, die nichts mehr mit dem Dschungel von einst gemein haben.

Ein kurzer Stop an einer Kautschukplantage. Wir sehen einem Plantagenarbeiter bei der Arbeit zu. Mit einem Spezialmesser schlitzt er die Baumrinde auf, was viel Geschick und Erfahrung erfordert. Dann tropft die Rohkautschukmasse in einen kleinen, am Baum angebrachten Behälter. 400 Bäume muss ein Arbeiter am Tag abernten. Verständlich, dass er uns nur soviel Zeit und Aufmerksamkeit widmet, wie es die Höflichkeit gebietet.