Inle See - Bago - Goldener Felsen:

Heute pilgern wir zu dem im Mon Staat gelegenen goldenen Felsen, dem Kyaiktiyo.
Draußen graut noch kein Morgen, da sitzen wir bereits im luftig kühlen Speisesaal beim Frühstück. Die Angestellten, übrigens dieselben die auch schon gestern zum Dinner bedient haben, scheinen auch noch etwas müde zu sein. Um 6 Uhr besteigen wir unser Langboot mit Ziel Nyaung Shwe. Es ist weiterhin dunkel, dazu ziemlich kühl und zu allem Überfluss regnet es auch noch. Der einzige Regentag unseres Urlaubs! Während der gut 50 minütigen Überfahrt wickeln wir uns so gut es geht in unsere Klamotten und träumen von wärmeren Orten. An einer kleinen Anlegestelle wechseln wir das Transportmittel und sind gut 1 h später am Flughafen Heho. Hier regnet es immer noch, wärmer ist es auch nicht. Da kommt eine heiße Tasse Tee gerade recht. Die Maschine der Yangon Airline startet überpünktlich und 1 h später treffen wir unseren neuen Fahrer Ah Sah. Bis zum Basiscamp Kin Pu beträgt die Fahrzeit von Yangon aus gut 4h. Sehenswürdigkeiten entlang der Streck lassen wir aus, nur einmal rasten wir zum Mittagessen in dem Städtchen Bago.

Das Basiscamp Kin Pu erreichen wir am Nachmittag. Ah Sah wird uns hier am nächsten Morgen um 9 Uhr zurück erwarten. Um sich den gut 5h Aufstieg zu ersparen, fährt der moderne Pilger von hier aus für 2500 Kyat auf der Ladefläche eines LKW in ca. 45 Minuten hinauf zum Golden Rock. Die Fahrt ist nichts für Leute mit schwachen Nerven und noch schwächeren Mägen. Die Angelegenheit ist rustikal und gleicht einer atemberaubenden Achterbahnfahrt. Wir sitzen zusammengedrängt auf hühnerstangenähnlichen Sitzgelegenheiten mit einheimischen Pilgern auf der offenen Ladefläche eines Trucks und genießen das Spektakel. Um uns herum verebbt das anfängliche aufgeregte, fröhliche Geplapper der Einheimischen und einige scharfen Kurven und Berg- und Talfahrten später verschwinden die ersten Köpfe in Papiertüten. Der Rest ist Schweigen.

Zu neuem Leben erwacht wollen alle an der Endhaltestelle zuerst aussteigen, was zu einem ziemlichen Geschupse und Gedrängel führt. Wir laufen die gut 500 m zu unserer Unterkunft dem Mountain Top Hotel um unser leichtes Gepäck für die Nacht los zu werden.

Dann geht’s nochmal gut 1 Km zum bekanntesten Heiligtum des Landes. Der Legende nach wird der Fels nur von zwei Haaren Buddhas im Gleichgewicht gehalten, sodass er nicht herunterfällt. Ein alter Eremit soll von Buddha selbst eine Haarreliquie geschenkt bekommen haben, die er immer in seinem Haarknoten aufbewahrte. Kurz vor seinem Tod wollte er für die Reliquie eine Pagode auf einem Felsblock bauen lassen, der exakt seinem Schädel gleiche. Mit Hilfe des Königs suchte er den Meeresgrund nach einem solchen Felsen ab. Als er ihn schließlich fand, brachte er ihn auf den Berg, wo er noch heute am Abgrund steht.

Wie auf einem Jahrmarkt geht es an einem der heiligsten Ort Myanmars zu. Männer kleben ihre Gebete mit Blattgold an die Reliquie. Während Frauen sich ihr nicht nähern dürfen. Sie beten auf einer separaten Plattform. Im Schatten der Bäume rasten Pilgerfamilien und genießen ihre mitgebrachten Mahlzeiten. Buddhisten, Hindus, Christen und wir Atheisten bestaunen die Aussicht über die grandiose Bergwelt, die von einer versinkenden Sonne in schmeichelndes Licht getaucht wird. Hungrig geworden schleichen wir zurück in unser Hotel, das in der Hauptsache von betuchten ausländischen Touristen bewohnt wird. Die einheimischen Pilger indes verbringen die Nacht an ihrem Heiligtum und trotzen der Kühle der Nacht.

Zu neuem Leben erwacht wollen alle an der Endhaltestelle zuerst aussteigen, was zu einem ziemlichen Geschupse und Gedrängel führt. Wir laufen die gut 500 m zu unserer Unterkunft dem Mountain Top Hotel um unser leichtes Gepäck für die Nacht los zu werden.

Dann geht’s nochmal gut 1 Km zum bekanntesten Heiligtum des Landes. Der Legende nach wird der Fels nur von zwei Haaren Buddhas im Gleichgewicht gehalten, sodass er nicht herunterfällt. Ein alter Eremit soll von Buddha selbst eine Haarreliquie geschenkt bekommen haben, die er immer in seinem Haarknoten aufbewahrte. Kurz vor seinem Tod wollte er für die Reliquie eine Pagode auf einem Felsblock bauen lassen, der exakt seinem Schädel gleiche. Mit Hilfe des Königs suchte er den Meeresgrund nach einem solchen Felsen ab. Als er ihn schließlich fand, brachte er ihn auf den Berg, wo er noch heute am Abgrund steht.

Wie auf einem Jahrmarkt geht es an einem der heiligsten Ort Myanmars zu. Männer kleben ihre Gebete mit Blattgold an die Reliquie. Während Frauen sich ihr nicht nähern dürfen. Sie beten auf einer separaten Plattform. Im Schatten der Bäume rasten Pilgerfamilien und genießen ihre mitgebrachten Mahlzeiten. Buddhisten, Hindus, Christen und wir Atheisten bestaunen die Aussicht über die grandiose Bergwelt, die von einer versinkenden Sonne in schmeichelndes Licht getaucht wird. Hungrig geworden schleichen wir zurück in unser Hotel, das in der Hauptsache von betuchten ausländischen Touristen bewohnt wird. Die einheimischen Pilger indes verbringen die Nacht an ihrem Heiligtum und trotzen der Kühle der Nacht.