Mit dem Flieger zum Inle See

Einer Sanduhr gleich verrinnt die Zeit ab der Mitte unserer Rundreise immer schneller. Morgens um 7 Uhr genießen wir bei einem letzten Frühstück den Ausblick auf den stillen majestätischen Ayeyarwaddy bevor unser Flieger nach Heho abhebt. Die nächsten 3 Tage erkunden wir den im Shan Staat gelegenen zweitgrößten See des Landes. In Heho angekommen steigen wir in das schon wartende Auto um und erreichen nach gut 1stündiger Fahrt durch die Shan Berge das Örtchen Nyaung Shwe, sozusagen das touristische Tor zum Inle-See.
Wir laden unser Gepäck im Inle Apex Hotel ab und gehen auf Erkundungstour.

Zu unserer Freude entdecken wir einen Markt. Nach den ganzen Tempeln, Pagoden und Klöstern eine willkommene Abwechslung. Märkte repräsentieren die Wirklichkeit und das Selbstverständnis der dort lebenden Menschen und so schlendern wir die Zeit vergessend durch ein wohlsortiertes Freiluftsortiment. Die einzelnen Bereiche sind klar aufgeteilt: hier werden Geräte aus Metall verkauft, dort Stoffe. Ein großer Teil des Marktes ist den leiblichen Genüssen gewidmet. In riesigen, von außen rußgeschwärzten Kesseln brodeln Suppen und Currys. Wir haben keine Ahnung, was da genau in den Töpfen köchelt, aber es riecht gut, sieht appetitlich aus und kocht sicherlich schon seit Stunden. Auch wenn das kein Bakterium überleben kann, gehen wir zum Essen lieber in ein nahegelegenes Restaurant, wo wir bei einem kühlen selbstgemixten Radler auf unsere Shan Noodle Soup warten und uns überlegen, was wir mit dem Rest des Nachmittags anfangen.

Nach dem Essen schlendern wir zum Hauptkanal. Im Minuten Takt schießen die Langboote mit ihren knatternden Außenmotoren Richtung See hinaus oder kehren von dort mit zufriedenen Touristen zurück. Da wir die nächsten 2 Tage in einem Hotel direkt auf dem See verbringen, besorgen wir uns ein paar Getränke und Knappereien und beschließen den heutigen Tag im Everest 2, einem nepalesischen Restaurant wo es ganz gutes Essen gibt.

Der Tag beginnt früh am Inle-See. In der magischen Stunde, in der die Nacht langsam der Dämmerung weicht liegen wir noch gemütlich im Bett. Doch schon um 8:30 Uhr sitzen wir samt unseren Koffern in einem der Langboote und donnern den Kanal hinauf Richtung See. Als sich die letzten Nebelschwaden auflösen, öffnet sich vor uns der eigentliche See und gleiten die Fischer in ihren Kähnen über das Wasser. Über Generationen haben die Intha, die "Leute vom See", eine Rudertechnik entwickelt, die einzigartig ist auf der Welt: Den Longyi, den traditionellen Wickelrock, über die Knie gerafft, stehen die Fischer mit einem Bein auf einer kleinen Plattform am Heck, während sie das andere um ein Ruder schlingen. So bewegen sie die Boote mit kräftigen Paddelstößen und haben gleichzeitig beide Hände frei, um ihre Netze auszuwerfen und mit dem Fang wieder einzuholen.

Jeder Ungeübte würde bei diesem Balanceakt kläglich versagen und wahrscheinlich sofort über Bord gehen. Für uns war schon das Einsteigen in die flachen Langschwanzboote eine reichlich wackelige Angelegenheit. Eingekuschelt auf den mit Schwimmwesten gepolsterten Stuhl, der Morgenkühle trotzend, genießen wir die Fahrt zu unserem schwimmenden Hotel Paramount Inle Resort.
Störend ist allenfalls das laute Knattern des Außenbordmotors, der die stille Wasseroberfläche aufwühlt. Trotz der frühen Stunde können wir unser Zimmer, welches glücklicherweise ruhig und nicht direkt an der Fahrrinne der Motorboote gelegen ist, bereits beziehen.

Nachdem wir etwas Sonnencreme aufgelegt und eine warme Jacke umgelegt haben geht’s los. Unter anderem steuern wir das Dorf Inpawkhon, mitten im See gelegen, an. Der Ort ist berühmt für seine Webarbeiten. Dicht an dicht ragen die auf Pfählen stehenden Holzhäuser aus dem Wasser. Das Klappern der Webstühle hört man schon von Weitem. Eine junge Frau führt die Kunst der Lotosweberei vor. Mit geduldigen, sich hundertmal wiederholenden Bewegungen schlitzt sie die langen Stängel der Lotospflanzen auf, zieht behutsam hauchdünne Fasern heraus und legt sie zum Trocknen aus, um später aus ihnen Fäden zu spinnen, die zu Schals verwoben werden. Der kostbare Stoff ist allerdings für Einheimische viel zu teuer und wird auf den Märkten am Seeufer gar nicht erst angeboten. Nach dem Besuch diverser anderer Manufakturen gönnen wir uns eine ausgedehnte Mittagspause in einem netten Restaurant auf dem See.

Jeder Ungeübte würde bei diesem Balanceakt kläglich versagen und wahrscheinlich sofort über Bord gehen. Für uns war schon das Einsteigen in die flachen Langschwanzboote eine reichlich wackelige Angelegenheit. Eingekuschelt auf den mit Schwimmwesten gepolsterten Stuhl, der Morgenkühle trotzend, genießen wir die Fahrt zu unserem schwimmenden Hotel Paramount Inle Resort.
Störend ist allenfalls das laute Knattern des Außenbordmotors, der die stille Wasseroberfläche aufwühlt. Trotz der frühen Stunde können wir unser Zimmer, welches glücklicherweise ruhig und nicht direkt an der Fahrrinne der Motorboote gelegen ist, bereits beziehen.

Nachdem wir etwas Sonnencreme aufgelegt und eine warme Jacke umgelegt haben geht’s los. Unter anderem steuern wir das Dorf Inpawkhon, mitten im See gelegen, an. Der Ort ist berühmt für seine Webarbeiten. Dicht an dicht ragen die auf Pfählen stehenden Holzhäuser aus dem Wasser. Das Klappern der Webstühle hört man schon von Weitem. Eine junge Frau führt die Kunst der Lotosweberei vor. Mit geduldigen, sich hundertmal wiederholenden Bewegungen schlitzt sie die langen Stängel der Lotospflanzen auf, zieht behutsam hauchdünne Fasern heraus und legt sie zum Trocknen aus, um später aus ihnen Fäden zu spinnen, die zu Schals verwoben werden. Der kostbare Stoff ist allerdings für Einheimische viel zu teuer und wird auf den Märkten am Seeufer gar nicht erst angeboten. Nach dem Besuch diverser anderer Manufakturen gönnen wir uns eine ausgedehnte Mittagspause in einem netten Restaurant auf dem See.