Unmerklich heben wir ab, steigen höher und höher. Im Osten sollte sich jetzt eigentlich die Sonne blicken lassen. Heute ist sie schüchtern und verbirgt sich hinter ein paar Wolken. Die Landschaft unter uns ist in märchenhaften Nebel gehüllt, der Dunst der morgendlichen Herdfeuer wabert über die noch kühle Landschaft.

Tempel und Pagoden ragen aus dem Buschland. Zwischen den großen Monumenten tüpfeln hunderte kleinerer Pagoden in der Ebene, umrahmt von Feldern und kleinen Wasserstellen. Bauern ziehen, auf Miniaturgröße geschrumpft, über Trampelpfade zu ihren Feldern. Hier oben zwischen Himmel und Erde ist es seltsam still, nur das Fauchen der Brenner und das Klicken der Kameraverschlüsse stört die himmlische Ruhe.

 

Ab und zu wird es warm an unserem Scheitel, wenn das Gas eine heiße Flamme wirft. Leider bleibt der Himmel heute bewölkt, dafür haben wir Wind in der richtigen Richtung. Viel zu schnell ertönt das Kommando Landing Position. Wir und die anderen setzen uns auf die schmalen Bänke, lehnen Kopf und Schultern zurück. Geradezu sanft setzen wir auf dem Boden auf sofort ist die einheimische Crew zur Stelle, die sich an allen 4 Seiten an den Korb hängt und so verhindert, dass dieser wie ein Gummiball noch ein paarmal durch das Grasland hüpft.
Stilecht wartet nach der Landung Champagner, Kuchen und Obst auf uns. Dann bringt uns der Vintage Bus auch schon wieder zurück ins Hotel, wo wir den Nachmittag am Pool verschlafen und von dem Erlebten träumen.

Abends zieht es uns ein letztes Mal zu den Tempeln und Pagoden und weil es so gutes Essen gab ins Sarabha Restaurant.

Morgen verlassen wir Bagan jedoch nicht ohne auf ein Rezept aus dieser Gegend zu verweisen:

Curry Nudeln aus Mandalay

Abends zieht es uns ein letztes Mal zu den Tempeln und Pagoden und weil es so gutes Essen gab ins Sarabha Restaurant.

Morgen verlassen wir Bagan jedoch nicht ohne auf ein Rezept aus dieser Gegend zu verweisen:

Curry Nudeln aus Mandalay

Mit dem Flieger zum Inle See

Einer Sanduhr gleich verrinnt die Zeit ab der Mitte unserer Rundreise immer schneller. Morgens um 7 Uhr genießen wir bei einem letzten Frühstück den Ausblick auf den stillen majestätischen Ayeyarwaddy bevor unser Flieger nach Heho abhebt. Die nächsten 3 Tage erkunden wir den im Shan Staat gelegenen zweitgrößten See des Landes. In Heho angekommen steigen wir in das schon wartende Auto um und erreichen nach gut 1stündiger Fahrt durch die Shan Berge das Örtchen Nyaung Shwe, sozusagen das touristische Tor zum Inle-See.
Wir laden unser Gepäck im Inle Apex Hotel ab und gehen auf Erkundungstour.

Zu unserer Freude entdecken wir einen Markt. Nach den ganzen Tempeln, Pagoden und Klöstern eine willkommene Abwechslung. Märkte repräsentieren die Wirklichkeit und das Selbstverständnis der dort lebenden Menschen und so schlendern wir die Zeit vergessend durch ein wohlsortiertes Freiluftsortiment. Die einzelnen Bereiche sind klar aufgeteilt: hier werden Geräte aus Metall verkauft, dort Stoffe.