Von Mandalay über den Mt. Popa nach Bagan:

Gestern haben wir dem Fahrer eine ½ Std mehr Schlaf abgerungen, trotzdem müssen wir bereits um 6:30 Uhr frühstücken, um dann gegen 7:30 Uhr Richtung Bagan aufzubrechen. Für die Fahrt nach Bagan sind etwas mehr als 4h veranschlagt.

Unterwegs werden wir am Mt. Popa stoppen. Sobald man aus dem trubeligen Mandalay heraus ist, verdienen die Straßen manchmal den Namen nicht. Immer ländlicher wird die Umgebung. Braun- und Grautöne wechseln sich ab. Einfache Häuser am Rand des Weges, deren Wände überwiegend aus Palmblättern bestehen, gelegentlich auch Wellblechhäuser. Kühe und Ziegen laufen oft frei auf der Straße. Felder werden meist noch in "Handarbeit" bestellt. Wir sehen pyramidenartig aufgehäufte Heutürmchen und beladene Karren, die von Ochsen gezogen werden. Wohlverdient ist der Halt bei einer Familie, die aus Palmsaft den in Myanmar so beliebten Palmschnaps, leckere Süßigkeiten aus Palmzucker und Erdnussöl herstellt. Bewirtet werden wir mit Lepet, ein hierzulande populärer Snack. Bestehend aus gepressten, in Öl eingelegten grünen Teeblättern genießt man diese mit frittierten Sesam, Erdnüssen, Ingwer oder Knoblauch Chips.

So gestärkt kommen wir in der größten Mittagshitze am Mt. Popa an. Der erloschene Vulkan ist eine der wichtigsten Pilgerstätten im Land. Als wir erfahren, dass man barfuß über 777 zum Teil sehr steile Stufen erklimmen muss, um auf den Klosterberg zu gelangen, lehnen wir dankend ab. Am Fuß des Mount Popa befinden sich etliche Teestuben und Souvenirstände, sowie ein sehenswerter Tempel, in dem die Figuren aller 37 offiziell anerkannten Nats aufgestellt sind. Nats sind übernatürliche Wesen, Geister, die im Zusammenhang mit dem Buddhismus in Myanmar hoch verehrt werden.
Nach nochmals gut 1h Fahrt erreichen wir dann endlich die von Pagoden übersäte Ebene von Bagan, dem Mekka für Tempel Freaks. Die ehemalige Königsstadt ist eine gewaltige, aus Stein errichtete Manifestation des buddhistischen Glaubens. Auf einer Fläche von 40 km² verteilen sich zwischen Reisfeldern und Maisplantagen über 2.200 Sakralbauten.
Das Aye Yar River View Resort macht einen gediegenen Eindruck und gleich eilt Personal herbei um unsere Koffer zu schleppen und uns mit kühlenden Waschlappen und Getränken zu versorgen. Wir leben ein paar Minuten diesen Traum von Luxus dann holt uns die Angestellte an der Rezeption in die Wirklichkeit zurück.

Der Fahrer hat wohl die Hotelnamen verwechselt und uns statt im Bagan Hotel River View hier in diesem Paradies abgeladen. Also werden wir und unsere Koffer in das nächste freie Automobil verfrachtet und in das für uns bestimmte Resort gebracht. Wir wohnen direkt am Ayeyarwady Fluss. Die zwei alten aus dem 11. Jahrhundert stammenden Pagoden und die jahrhundertealten Bäumen im Garten verleihen dem Ort etwas Mystisches.

Am späten Nachmittag mieten wir uns eine der zahlreichen Pferdekutschen. Auch hier wird wieder dem Sonnenuntergang gehuldigt, Scharen von Touristen erklimmen die steilen Stufen der Shwesandaw Pagode. Uns bringt der Kutscher zu einer etwas kleineren abseits gelegenen Pagode, die wir uns nur mit wenigen anderen Besuchern teilen. Über schmale, halbdunkle Treppen klettern wir nach oben und bestaunen diese einmalige fast surreale Landschaft. Den Weg nach unten beleuchten dann Einheimische mit Taschenlampen oder Kerzen, die sich über eine kleine Spende sehr freuen. Nach einem Abstecher zum mittlerweise illuminierten Ananda Tempel gibt es ein leckeres Abendessen im Sarabha Restaurant.

Am Fuß des Mount Popa befinden sich etliche Teestuben und Souvenirstände, sowie ein sehenswerter Tempel, in dem die Figuren aller 37 offiziell anerkannten Nats aufgestellt sind. Nats sind übernatürliche Wesen, Geister, die im Zusammenhang mit dem Buddhismus in Myanmar hoch verehrt werden.
Nach nochmals gut 1h Fahrt erreichen wir dann endlich die von Pagoden übersäte Ebene von Bagan, dem Mekka für Tempel Freaks. Die ehemalige Königsstadt ist eine gewaltige, aus Stein errichtete Manifestation des buddhistischen Glaubens. Auf einer Fläche von 40 km² verteilen sich zwischen Reisfeldern und Maisplantagen über 2.200 Sakralbauten.
Das Aye Yar River View Resort macht einen gediegenen Eindruck und gleich eilt Personal herbei um unsere Koffer zu schleppen und uns mit kühlenden Waschlappen und Getränken zu versorgen. Wir leben ein paar Minuten diesen Traum von Luxus dann holt uns die Angestellte an der Rezeption in die Wirklichkeit zurück.

Der Fahrer hat wohl die Hotelnamen verwechselt und uns statt im Bagan Hotel River View hier in diesem Paradies abgeladen. Also werden wir und unsere Koffer in das nächste freie Automobil verfrachtet und in das für uns bestimmte Resort gebracht. Wir wohnen direkt am Ayeyarwady Fluss. Die zwei alten aus dem 11. Jahrhundert stammenden Pagoden und die jahrhundertealten Bäumen im Garten verleihen dem Ort etwas Mystisches.

Am späten Nachmittag mieten wir uns eine der zahlreichen Pferdekutschen. Auch hier wird wieder dem Sonnenuntergang gehuldigt, Scharen von Touristen erklimmen die steilen Stufen der Shwesandaw Pagode. Uns bringt der Kutscher zu einer etwas kleineren abseits gelegenen Pagode, die wir uns nur mit wenigen anderen Besuchern teilen.