Behäbig schiebt sich der Strom dahin, gespeist von den Schmelzwassern des Himalayas und den Regengüssen des Monsuns. Die einstündige Fahrt genießen wir in bequemen Korbstühlen unter einem Sonnensegel an Deck. Hier im Herzen des Landes, zwischen Bagan und Mandalay, verliert sich die Zeit. Wie vor Jahrhunderten waschen die Frauen ihre Wäsche im Fluss, spielen Kinder am Ufer, stehen wacklige Hütten aus Holzpfosten und Bambusmatten unter den Bäumen am Ufer. Und überall lugen die Spitzen der heiligen Bauten als markanteste Zeichen der Zivilisation hervor. Unser Kommen wurde schon registriert und so sind wir beim Aussteigen umringt von Fremdenführern, Fuhrunternehmern und findigen Händlerinnen. Nachdem ich mir einen Hut als Schutz gegen die Sonne geleistet habe und wir den Fremdenführer und Ochsenkarrenkutscher höflich losgeworden sind ziehen wir los. Wir bezahlen 5000 Kyat Eintritt für die hiesige Archeological Zone um dann geradewegs zum imposanten Ziegelhaufen des burmesischen Königs Bodawpaya zu marschieren.

In seiner Megalomanie begann dieser König Ende des 18. Jhd. unter Zuhilfenahme von Zwangsarbeitern mit Errichtung des Baus, welcher einmal die größte Pagode der Welt werden sollte. Noch vor Fertigstellung segnete er das Zeitliche und nach seinem Tod wurden die Arbeiten unvollendet eingestellt. Ein starkes Erdbeben wenige Jahre später bedeutete das endgültige Aus für das kolossale Gebäude. Lang gezogenene Risse im Ziegelwerk dokumentieren dieses Ereignis. Wer den Aufstieg über eine neue Treppe, natürlich barfuß, nicht scheut wird mit einem imposanten Blick über Mingun und den Ayeyarwady belohnt. Die Zeit verrennt auch hier und nachdem wir uns an der Mingun Pagode etwas vertrödelt haben, reicht es gerade noch zum Besuch der Mingun Glocke. Dieses Schwergewicht hat es als größte intakte Glocke der Welt ins Guinness Buch geschafft.

Wieder zurück haben wir auf dem Mandalay Hill eine Verabredung mit dem Sonnenuntergang. Auf schmalen, steil bergauf führenden Straßen gibt unser Fahrer an den Haarnadelkurven alles damit wir dieses Schauspiel nicht versäumen. Unsere Schuhe lassen wir in Schließfächern und dann hat man die Wahl, ob man per Muskelkraft die über 1.700 Stufen erklimmen möchte oder doch lieber behaglich mit der Rolltreppe nach oben gebracht wird. Wir entscheiden uns für das Behagliche.

Oben genießen wir mit hunderten anderen Touristen die überwältigende Sicht auf die Ebene von Mandalay und die Shan-Berge. Einer menschlichen Sonnenblume gleich reckt diese Gemeinschaft ihr Gesicht der untergehenden Sonne entgegen. Selfis mit und ohne Sonne, mit und ohne Partner halten diesen Augenblick für die Ewigkeit fest. Kaum ist das Zentralgestirn verschwunden strömen alle dem Ausgang zu, hinab geht’s entweder mit dem Fahrstuhl, der Rolltreppe oder zu Fuß über eine steinerne Treppe. An den Schließfächern hinterlassen wir eine kleine „Schuhdonation“ und schon sitzen wir in der bequemen Limousine die sich mit vielen anderen wie ein Lindwurm den Berg hinab Richtung Hotel schlängelt. Nach einer kurzen Ruhepause während eines Sundowners in der Hotelbar haben wir dann im Mingka Restaurant einen netten Abschiedsabend verbracht.

Allen jenen welche gern Abwechslung in ihren Speiseplan bringen, sei dieses Rezept empfohlen:

Mohinga - Myanmars Nationalgericht - Eine wohlschmeckende Suppe, die landesweit bereits zum Frühstück serviert wird. Übersetzt bedeutet Mohinga einfach nur Nudelsuppe, das Nationalgericht Myanmars. Egal, ob zum Frühstück, am Mittag oder als Mitternachtssnack immer ein Genuss.

Wieder zurück haben wir auf dem Mandalay Hill eine Verabredung mit dem Sonnenuntergang. Auf schmalen, steil bergauf führenden Straßen gibt unser Fahrer an den Haarnadelkurven alles damit wir dieses Schauspiel nicht versäumen. Unsere Schuhe lassen wir in Schließfächern und dann hat man die Wahl, ob man per Muskelkraft die über 1.700 Stufen erklimmen möchte oder doch lieber behaglich mit der Rolltreppe nach oben gebracht wird. Wir entscheiden uns für das Behagliche.

Oben genießen wir mit hunderten anderen Touristen die überwältigende Sicht auf die Ebene von Mandalay und die Shan-Berge. Einer menschlichen Sonnenblume gleich reckt diese Gemeinschaft ihr Gesicht der untergehenden Sonne entgegen. Selfis mit und ohne Sonne, mit und ohne Partner halten diesen Augenblick für die Ewigkeit fest. Kaum ist das Zentralgestirn verschwunden strömen alle dem Ausgang zu, hinab geht’s entweder mit dem Fahrstuhl, der Rolltreppe oder zu Fuß über eine steinerne Treppe. An den Schließfächern hinterlassen wir eine kleine „Schuhdonation“ und schon sitzen wir in der bequemen Limousine die sich mit vielen anderen wie ein Lindwurm den Berg hinab Richtung Hotel schlängelt. Nach einer kurzen Ruhepause während eines Sundowners in der Hotelbar haben wir dann im Mingka Restaurant einen netten Abschiedsabend verbracht.

Allen jenen welche gern Abwechslung in ihren Speiseplan bringen, sei dieses Rezept empfohlen:

Mohinga - Myanmars Nationalgericht - Eine wohlschmeckende Suppe, die landesweit bereits zum Frühstück serviert wird. Übersetzt bedeutet Mohinga einfach nur Nudelsuppe, das Nationalgericht Myanmars. Egal, ob zum Frühstück, am Mittag oder als Mitternachtssnack immer ein Genuss.