Trotzdem wollen wir die Karte und sind verwirrt als sich unser Tisch neben den von uns georderten Speisen auch noch mit vielen kleinen Schälchen mit Suppe, Linsen, Gemüse, Salat, Zwiebeln und Chilis füllt. Ganz der misstrauische Tourist denken wir nur an die Höhe der Rechnung, die diese nicht bestellten Sachen nach sich ziehen wird und können das Essen gar nicht richtig genießen. Über Geschmack kann man streiten, nach unserer subjektiven Meinung ist das hier angebotene typisch myanmarische Essen nicht nach dem unserem. Berechnet werden übrigens nur die von uns bestellten Sachen und so haben wir am Ende den Glauben an das Gute im Menschen wiedergefunden.

Auch der 2. Tag in Mandalay steckt wieder voller Programm, deshalb starten wir heute schon um 8 Uhr. Von der Dachterrasse des Frühstücksraums bewundern wir das Erwachen der alten Königsstadt, beobachten den Sonnenaufgang und natürlich stärken wir uns auch an dem reichhaltigen Buffet.
Noch vor dem Mittagessen werden wir im größten Buch der Welt (Kutho Daw Pagode) lesen. Es besteht u.a. aus 729 kleinen Pagoden, welche die im Jahr 1871 in der 5.buddhistischen Weltsynode vereinheitlichte Fassung des Tipitaka enthält.

Unterwegs zu dem über und über vergoldeten Mahamuni Buddha besuchen wir zunächst das Handwerksviertel im Süden der Stadt. Hier haben fleißige Weber, Holzschnitzer und Goldschläger ihrer Werkstätten und wir nehmen die Gelegenheit war, ihnen bei ihrer mühseligen Arbeit über die Schulter zu schauen. In der Straße der Steinmetze geht es recht staubig zu. Ausnahmslos alles ist mit einer feinen weißen Schicht überzogen. Aus Stein und Marmor werden Buddhastatuen aller Größen gemeißelt, gefräst oder gebohrt, wobei zuerst der Körper und zuletzt das Gesicht heraus gearbeitet wird.

Inzwischen haben wir das bedeutendste Heiligtum Mandalays erreicht. In der Mahamyat Muni, auch große Pagode genannt, thront der goldbeladene Mahamuni Buddha. Tag für Tag wird er von gläubigen Buddhisten mit Blattgold beklebt und zwar in solchen Mengen, dass lediglich das polierte Gesicht des Buddha zu erkennen ist, sein Körper ist eher eine aufgeschwemmte mit Knuppeln übersäte Silhouette. Frauen dürfen den Buddha übrigens nicht berühren, sie reichen ihre Goldblättchen an Männer weiter. Diejenigen die sich Verdienst erwerben wollen, kaufen das Blattgold von den Goldschlägern Mandalays, die bis zu 12 h täglich nichts anderes tun als das Gold solange mit dem Hammer zu schlagen bis es hauchdünn geworden ist. Oft sind auch die Gläubigen so arm, dass sie und ihre Familien für den Kauf des Goldes auf ein paar Notwendigkeiten verzichten. Doch wie sonst soll man im nächsten Leben einen besseren Platz bekommen? Verdienst ist besser als Essen? Verdienst ist Hoffnung?

 

Für uns geht es nach kurzer Verweildauer weiter zum ehemaligen Königspalast. Unser Fahrer lässt uns am Osttor, dem Zugang für Ausländer, laufen. Als ob man seinen Blick in die Vergangenheit richtet, erahnen wir hier Mandalays einstige Pracht. Der reich dekorierte Palast aus Teak ging 1945 in Flammen auf, als die Briten vom Mandalay Hill aus die japanischen Besatzer unter Feuer nahmen. Heute steht an seiner Stelle eine Replik, bei welcher originalgetreue Rekonstruktion eine untergeordnete Rolle spielte. Sehenswert ist das Gelände trotzdem vor allem nach den ungezählten Klöstern, Tempeln und Pagoden der letzten eineinhalb Tage.

Auf der „Straße nach Mandalay“, dem Ayeyarwady, geht es nach der Mittagspause flussaufwärts nach Mingun.

Inzwischen haben wir das bedeutendste Heiligtum Mandalays erreicht. In der Mahamyat Muni, auch große Pagode genannt, thront der goldbeladene Mahamuni Buddha. Tag für Tag wird er von gläubigen Buddhisten mit Blattgold beklebt und zwar in solchen Mengen, dass lediglich das polierte Gesicht des Buddha zu erkennen ist, sein Körper ist eher eine aufgeschwemmte mit Knuppeln übersäte Silhouette. Frauen dürfen den Buddha übrigens nicht berühren, sie reichen ihre Goldblättchen an Männer weiter. Diejenigen die sich Verdienst erwerben wollen, kaufen das Blattgold von den Goldschlägern Mandalays, die bis zu 12 h täglich nichts anderes tun als das Gold solange mit dem Hammer zu schlagen bis es hauchdünn geworden ist. Oft sind auch die Gläubigen so arm, dass sie und ihre Familien für den Kauf des Goldes auf ein paar Notwendigkeiten verzichten. Doch wie sonst soll man im nächsten Leben einen besseren Platz bekommen? Verdienst ist besser als Essen? Verdienst ist Hoffnung?

Für uns geht es nach kurzer Verweildauer weiter zum ehemaligen Königspalast. Unser Fahrer lässt uns am Osttor, dem Zugang für Ausländer, laufen. Als ob man seinen Blick in die Vergangenheit richtet, erahnen wir hier Mandalays einstige Pracht. Der reich dekorierte Palast aus Teak ging 1945 in Flammen auf, als die Briten vom Mandalay Hill aus die japanischen Besatzer unter Feuer nahmen. Heute steht an seiner Stelle eine Replik, bei welcher originalgetreue Rekonstruktion eine untergeordnete Rolle spielte. Sehenswert ist das Gelände trotzdem vor allem nach den ungezählten Klöstern, Tempeln und Pagoden der letzten eineinhalb Tage. Auf der „Straße nach Mandalay“, dem Ayeyarwady, geht es nach der Mittagspause flussaufwärts nach Mingun.