Anschließend erkundeten wir auf eigene Faust noch etwas die Umgebung und beschlossen dann vor dem Abendessen endlich einmal das berühmte japanische Bad zu probieren. In einem japanischen Bad trennt sich schnell der kundige Ausländer vom Unwissenden und viele japanisch eingerichtete Pensionen und Herbergen nehmen aus diesem Grund nur ungern Ausländer auf, die erst einmal mit ihren Straßenschuhen ins Haus schlappen und damit ihre Kenntnisse unter Beweis stellen. Ein japanisches Bad besteht aus einem Becken oder einer größeren Wanne gefüllt mit sehr heißem Wasser und einer Dusche, meist knapp

über dem Fussboden angebracht, so dass man sich auf einem kleinen Hockerchen davorsetzen und sich gründlich abseifen, lt. einschlägiger Literatur sind dabei 30 min ein Minimum, kann. Nachdem man sich danach gründlich abgespült hat, es dürfen keine Seifenreste ins Badewasser gelangen, da dies von mehreren Personen benutzt wird, folgt eine entspannende Sitzung im heißen Wasser. Männer und Frauen baden getrennt und ich war schon ganz froh, dass ich das Bad an diesem späten Nachmittag für mich allein hatte. Auf jeden Fall sollte man diese Erfahrung aber gemacht haben, den das relaxen im heißen Wasser in welches man bis zum Hals eingetaucht ist, ist unglaublich entspannend.

Zum Abend bekamen wir ein Shojin-ryori – eine klassische buddhistische Fastenspeise – im Zimmer serviert, ein Abendessen das speziell für buddhistische Mönche zubereitet wird. Das Abendessen lässt sich am besten als japanische "High Cuisine" (auf japanisch: Kaiseki) bezeichnen. Es folgt einer strengen Etikette: Die Frische der Zutaten und die Präsentation steht im Vordergrund. Das Essen wird liebevoll auf kleinen, sehr geschmackvollen Tellerchen und Gefäßen angerichtet und nacheinander serviert. Ihr müsst euch das so vorstellen, als ob es eine Vorspeise nach der anderen gibt.

Das Shojin-ryori – eine klassische buddhistische Fastenspeise war rein veganisch, zwar schön an zu schauen und auf jedenfall einen Versuch wert, aber nicht ganz unser Geschmack.

Nach dem Abendessen kommt der Mönch, es kann auch ein Novize gewesen sein, wieder, räumt den Tisch ab und die Sitzkissen zur Seite und breitet den Futon und die Decken auf den Tatami-Matten aus. Japanische Kopfkissen sind übrigens mehr auf der härteren Seite anzusiedeln. Die Füllung aus Gerste macht es möglich.

2.6.2010 Mt. Koya-san – Osaka Endspurt

Am nächsten Morgen, endlich scheint die Sonne von einem strahlend blauen Himmel, beschließen wir einen Morgenspaziergang zu unternehmen. In der Zwischenzeit werden die Futons weggeräumt und das Frühstück serviert. Wiederum rein vegetarisch.

Dann heißt es auch schon wieder Abschied nehmen- als letzte Station unserer Reise geht es heute für 1 Nacht nach Osaka. Wegen des schönen Wetters an dem noch sehr frühen morgen es ist gerade mal 9 Uhr, beschließen wir zu Fuß zum Bahnhof zu laufen. Leider ist der Weg zum Bahnhof für Fußgänger verboten, wie uns nach knapp 500m ein Polizist versucht zu erklären, der aufgeregt aus seinem Wachhäuschen gerannt kommt und uns schleunigst zu nächsten Bushaltestelle bugsiert.
Der Rest der Rückfahrt verlief dann ohne Zwischenfälle. Zum Einchecken im Hotel in Osaka war es noch zu früh und so begaben wir uns gleich wieder ins Getümmel um wenigstens einen Teil der 3. größten japanischen Stadt im Ballungsraum Kansai zu entdecken.

Das Shojin-ryori – eine klassische buddhistische Fastenspeise war rein veganisch, zwar schön an zu schauen und auf jedenfall einen Versuch wert, aber nicht ganz unser Geschmack.

Nach dem Abendessen kommt der Mönch, es kann auch ein Novize gewesen sein, wieder, räumt den Tisch ab und die Sitzkissen zur Seite und breitet den Futon und die Decken auf den Tatami-Matten aus. Japanische Kopfkissen sind übrigens mehr auf der härteren Seite anzusiedeln. Die Füllung aus Gerste macht es möglich.

2.6.2010 Mt. Koya-san – Osaka Endspurt

Am nächsten Morgen, endlich scheint die Sonne von einem strahlend blauen Himmel, beschließen wir einen Morgenspaziergang zu unternehmen. In der Zwischenzeit werden die Futons weggeräumt und das Frühstück serviert. Wiederum rein vegetarisch.

Dann heißt es auch schon wieder Abschied nehmen- als letzte Station unserer Reise geht es heute für 1 Nacht nach Osaka. Wegen des schönen Wetters an dem noch sehr frühen morgen es ist gerade mal 9 Uhr, beschließen wir zu Fuß zum Bahnhof zu laufen. Leider ist der Weg zum Bahnhof für Fußgänger verboten, wie uns nach knapp 500m ein Polizist versucht zu erklären, der aufgeregt aus seinem Wachhäuschen gerannt kommt und uns schleunigst zu nächsten Bushaltestelle bugsiert. Der Rest der Rückfahrt verlief dann ohne Zwischenfälle. Zum Einchecken im Hotel in Osaka war es noch zu früh und so begaben wir uns gleich wieder ins Getümmel um wenigstens einen Teil der 3. größten japanischen Stadt im Ballungsraum Kansai zu entdecken.