Die Klostersiedlung wird bereits im 9. Jh. von Kôbô Daishi, der auf dem Kôya-san beigesetzt ist, gegründet. Auf dem Friedhof inmitten eines alten Zedernwaldes ruhen zum Teil hochrangige Persönlichkeiten der japanischen Geschichte. Auf dem Kōya-san befinden sich folgende berühmte Stätten: Okunoin das Mausoleum von Kūkai, umgeben vom größten und bedeutendsten Friedhof Japans, Konpon Daitō eine Pagode, die nach der Lehre des Shingon der Mittelpunkt eines Mandala ist, das nicht nur den Kōya-san, sondern ganz Japan bedeckt. Kongōbu-ji Hauptquartier der Shingon-Schule.
Das Wetter verschlechterte sich inzwischen zusehens und bald regnete es wieder eintönig vor sich hin. Für den Check In war es noch zu früh, also begaben wir uns auf eine kleine Entdeckungstour. Übrigens Fünfzig der insgesamt über Hundert Tempel von Koya san bieten Klosterübernachtungen(shukubo) an. Der Preis pro Person und pro Nacht inklusive Abendessen und Frühstück liegt bei ca. 10.000 ¥.

Zunächst erkundeten wir also die nähere Umgebung und da der Magen auch schon wieder empfindlich knurrte, suchten wir zunächst ein Restaurant. Das Essen war diesmal nicht so nach meinem Geschmack, hauptsächlich bekommt man auf dem Koya san vegane Kost- die Udon Nudelsuppe an sich wäre ja auch in Ordnung gewesen und auch mit dem Ei darüber hätte ich kein Problem gehabt, aber der giftgrüne Algenschleim war dann doch zu viel. Wir sind ja schon gespannt auf die Klosterkost- der Koya san soll ja ein Schlaraffenland für vegetarische Feinschmecker sein. Einigermaßen gestärkt ging es wieder hinaus ins Schmudelwetter um den Ort zu erkunden.

Danach führte uns unser Weg zu dem bekannten Friedhof. Hier gibt es mehr als 200.000, teilweise bis zu 800 Jahre alte Gräber. Im innersten Heiligtum, dem Okuno-in, befindet sich Kukais Mausoleum.

Der Weg zum Okuno-in ist gesäumt von Statuen, Monumenten und Gräbern der einflussreichsten Familien Japans. Viele wollen in der Nähe des großen Heiligen beerdigt werden - in der Hoffnung auf eine bessere Wiedergeburt. Anders als auf den europäischen Friedhöfen mit ihrer oft düsteren Atmosphäre überkommt einen hier das Gefühl von Frieden: Ein Ort um Raum und Zeit ein wenig vergessen.

Den Weg entlang der Gräber säumen so genannte Jizo-Statuen, kleine und große, in jedem Fall aber fröhlich wirkende Figuren mit rotem Latz. Jizo ist der Bosatsu, der Schutzherr der Leidenden. Nach buddhistischer Vorstellung ist er erleuchtet und hilft anderen. Jizo ist besonders für kranke Kinder und Schwangere da. Er unterstützt beispielsweise Kinder, die früh sterben, in eine andere Welt zu gelangen. Dies ist der Legende nach gelungen, wenn das Rot des Latzes verblasst ist. Wieder zurück im jetzt zogen wir an den allgegenwärtigen Automaten 2 wundervoll heiße Kaffee und ließen die Eindrücke auf uns wirken.

Auf dem Weg zu unserer Unterkunft erstanden wir auch noch einige Notwendigkeiten (Chips und Bier) für den Abend sowie ein Andenken in Form einer hoffentlich glücksbringenden Holzfigur vom Koya san und dann konnten wir auch langsam in unsere heutige Unterkunft zum einchecken.

Also zunächst mal wieder die Straßenschuhe gegen Pantoffeln getauscht und die Formalitäten erledigt. Eine nette Angestellte machte uns mit der Hausordnung insbesondere der für das öffentliche Bad vertraut und führte uns durch die öffentlichen Teile des Tempels. Wir bewunderten die mit Tatatmimatten ausgelegten Versammlungsräume, die alten Möbel und die Samuraidarstellungen und genossen überall überraschende Einblicke in die Gartenwelten.

Der Weg zum Okuno-in ist gesäumt von Statuen, Monumenten und Gräbern der einflussreichsten Familien Japans. Viele wollen in der Nähe des großen Heiligen beerdigt werden - in der Hoffnung auf eine bessere Wiedergeburt. Anders als auf den europäischen Friedhöfen mit ihrer oft düsteren Atmosphäre überkommt einen hier das Gefühl von Frieden: Ein Ort um Raum und Zeit ein wenig vergessen.

Den Weg entlang der Gräber säumen so genannte Jizo-Statuen, kleine und große, in jedem Fall aber fröhlich wirkende Figuren mit rotem Latz. Jizo ist der Bosatsu, der Schutzherr der Leidenden. Nach buddhistischer Vorstellung ist er erleuchtet und hilft anderen. Jizo ist besonders für kranke Kinder und Schwangere da. Er unterstützt beispielsweise Kinder, die früh sterben, in eine andere Welt zu gelangen. Dies ist der Legende nach gelungen, wenn das Rot des Latzes verblasst ist. Wieder zurück im jetzt zogen wir an den allgegenwärtigen Automaten 2 wundervoll heiße Kaffee und ließen die Eindrücke auf uns wirken.

Auf dem Weg zu unserer Unterkunft erstanden wir auch noch einige Notwendigkeiten (Chips und Bier) für den Abend sowie ein Andenken in Form einer hoffentlich glücksbringenden Holzfigur vom Koya san und dann konnten wir auch langsam in unsere heutige Unterkunft zum einchecken.

Also zunächst mal wieder die Straßenschuhe gegen Pantoffeln getauscht und die Formalitäten erledigt. Eine nette Angestellte machte uns mit der Hausordnung insbesondere der für das öffentliche Bad vertraut und führte uns durch die öffentlichen Teile des Tempels. Wir bewunderten die mit Tatatmimatten ausgelegten Versammlungsräume, die alten Möbel und die Samuraidarstellungen und genossen überall überraschende Einblicke in die Gartenwelten.