Arcade enthält eine Auswahl an Geschäften und Dienstleistungen, sowohl traditionelle als auch moderne. Hier fanden wir das von uns favorisierte Teeservice zu solch einem Preis, dass wir auch gleich das passende Sake Set mit dazu kauften.

Einkaufen macht hungrig und so gab es im Anschluss frittierten Tofu, unbeschreiblich lecker und Yakitori, gegrillte Spießchen meist mit Hühnerfleisch oder Hühnerleber bestückt. Das leckerer eingelegte Gemüse mußte natürlich auch noch mit. Alles dies gibt es im Nishiki Food Market ganz in der Nähe. Mit unseren Schätzen beladen gings zunächst ins Hotel. Ein letzes Mal gingen wir dann im The Cube Essen-der traumhafte Blick über das nächtliche Kyoto war inklusive. Wieder im Hotel meldete sich Frau Togunaga, unsere Reiseführerin für Nara. Sie wollte sich überzeugen, dass wir auch wirklich wieder heil aus Nara zurückgefunden haben. Ein ganz ungewöhnlicher Service.

1.6.2010 Kyoto - Mt. Koya-san - Auf zur Erleuchtung

Der Trip zum Koya-san sollte bezüglich der Benutzung des japanischen Zugssystems unsere Meisterleisung werden! 4x mussten wir umsteigen und oft war nicht viel Zeit um den richtigen Anschluss zu finden. Wir fuhren daher schon etwas früher von Kyoto nach Osaka um einen kleinen Puffer zu haben.

Kōya-san ist hauptsächlich über die Nankai Electric Railway vom Bahnhof Namba in Osaka aus erreichbar, mit der man bis zum Bahnhof Gokurakubashi im Tal nördlich des Kōya-san fährt. Eine Standseilbahn bringt die Besucher von dort in fünf Minuten zur Bergstation, von dort aus sind es noch einmal etwa fünf Minuten mit Auto oder Bus in die Stadt.

Mit dem Schnellzug dauert die gesamte Fahrt rund eineinhalb Stunden. Bis zur Station Shin-Imamiya ging alles glatt, 10:02 Uhr sollte von hier der Express Zug nach Gokurakubashi abfahren, für den wir eine Reservierung hatten. Wir waren pünktlich am richtigen Bahnsteig- aber dann schlug das Schicksal in Form eines japanischen Bahnangestellten zu: Gemäß unserer Sitzplatzreservierung hatten wir an der richtigen Haltemarkierung für den Zug Aufstellung genommen, vor uns stand aber besagter Bahnangestellter. Der Zug vor ein, hielt an alle anderen stiegen an den nicht blockierten Türen ein nur wir nicht. Etwas entgeistert sahen wir den abfahrenden Zug nach. Der Bahnangestellte wollte uns wohl zu verstehen geben, natürlich nicht auf Englisch, dass dies ja nicht unser Zug gewesen wäre, woraufhin wir ihm unsere Fahrkarten zeigten und von seiner Seite dann nur noch ein leises, entsetztes Ohh! kam. Irgendwie erklärte er uns, dass in Kürze von diesem Bahnsteig ein weiterer Zug Richtung Gokurakubashi fahren würde und wir dann diesen nehmen sollten.
Im 2. Anlauf klappte es dann aber und wir genossen in der Bummelbahn die Fahrt in Richtung der Berge. Doch noch waren wir nicht da: Bevor es so richtig ins Gebirge geht, werden nämlich zumindest von dem Bummelzug einige Wagons abgehängt- das wussten wir natürlich nicht und saßen zudem auch noch in einem der Wagen die abgehängt werden sollten. Nun sind die Japaner jedoch ausgesprochen aufmerksam und hilfsbereit. Einer Frau fiel also auf, dass wir höchstwahrscheinlich zum Koya san wollten und Sie machte uns mit Zeichen klar, das wir an dieser Haltestelle mal besser den Wagen wechseln sollten.

Der Tempelberg Kôya-san liegt ca. 70 km südlich der Stadt Ôsaka auf einem 860 m hohen Bergplateau über den bewaldeten Hängen der Kii- Berge. Die weit abgelegene und aus vielen Einzeltempeln bestehende Anlage ist das Zentrum des Shingon-Buddhismus und Wallfahrtsort für jährlich viele Tausende von Pilgern.

Mit dem Schnellzug dauert die gesamte Fahrt rund eineinhalb Stunden. Bis zur Station Shin-Imamiya ging alles glatt, 10:02 Uhr sollte von hier der Express Zug nach Gokurakubashi abfahren, für den wir eine Reservierung hatten. Wir waren pünktlich am richtigen Bahnsteig- aber dann schlug das Schicksal in Form eines japanischen Bahnangestellten zu: Gemäß unserer Sitzplatzreservierung hatten wir an der richtigen Haltemarkierung für den Zug Aufstellung genommen, vor uns stand aber besagter Bahnangestellter. Der Zug vor ein, hielt an alle anderen stiegen an den nicht blockierten Türen ein nur wir nicht. Etwas entgeistert sahen wir den abfahrenden Zug nach. Der Bahnangestellte wollte uns wohl zu verstehen geben, natürlich nicht auf Englisch, dass dies ja nicht unser Zug gewesen wäre, woraufhin wir ihm unsere Fahrkarten zeigten und von seiner Seite dann nur noch ein leises, entsetztes Ohh! kam. Irgendwie erklärte er uns, dass in Kürze von diesem Bahnsteig ein weiterer Zug Richtung Gokurakubashi fahren würde und wir dann diesen nehmen sollten.
Im 2. Anlauf klappte es dann aber und wir genossen in der Bummelbahn die Fahrt in Richtung der Berge. Doch noch waren wir nicht da: Bevor es so richtig ins Gebirge geht, werden nämlich zumindest von dem Bummelzug einige Wagons abgehängt- das wussten wir natürlich nicht und saßen zudem auch noch in einem der Wagen die abgehängt werden sollten. Nun sind die Japaner jedoch ausgesprochen aufmerksam und hilfsbereit. Einer Frau fiel also auf, dass wir höchstwahrscheinlich zum Koya san wollten und Sie machte uns mit Zeichen klar, das wir an dieser Haltestelle mal besser den Wagen wechseln sollten.

Der Tempelberg Kôya-san liegt ca. 70 km südlich der Stadt Ôsaka auf einem 860 m hohen Bergplateau über den bewaldeten Hängen der Kii- Berge. Die weit abgelegene und aus vielen Einzeltempeln bestehende Anlage ist das Zentrum des Shingon-Buddhismus und Wallfahrtsort für jährlich viele Tausende von Pilgern.