Serviert werden meist alle Speisen gleichzeitig, mehrere Gänge gibt es in der japanischen Tradition nicht. Eine klare Suppe in einer Schale mit Deckel macht meist den Anfang. Daneben gibt es Appetithappen wie Sashimi oder Sushi. Das Herzstück eines Menüs bilden mehrere kleine warme Hauptgerichte mit zwei bis drei Beilagen (Gemüse, Salat oder Eingelegtes) – zusammen mit einer Schale gedämpftem Reis und grünem Tee. Die Beilagen werden meist auf viele kleine Schälchen verteilt, ein schöner Anblick!

Auf dem Fußboden sitzend mit einem kleinen Tischchen vor uns durften wir uns auf folgende Leckereien freuen: gebratenen Fisch, Tempura (im Teig frittiertes Gemüse oder Meeresfrüchte), auf einem Minitischgrill gegartes Gemüse mit Rindfleisch, Misosuppe, Reis und verschiedenes eingelegtes Gemüse und Tofu. Die Ausländer unter uns also wir und ein Pärchen aus Italien fotografierten erstmal alles zu Beweiszwecken, um dann die leckeren kleine Köstlichkeiten zu genießen.

Nicht „Guten Appetit“ heißt es zu Beginn einer Mahlzeit, sondern „Itadakimasu“ sagt der Japaner. Das bedeutet so viel wie „Ich fange an zu essen“. Mit dem Spruch „Gochiso sama deshita“ – „Danke für den Schmaus“ – beendet der Japaner seine Mahlzeit. Mit gut gefüllten Bauch ging es dann zurück in unser Zimmer, wo wir es uns endlich auf unseren Futons gemütlich machen konnten.

Zum Ende des Tages stand noch die Sache mit dem Gemeinschaftsbad auf dem Programm. Wir erwischten einen günstigen Zeitpunkt und hatten das Bad, welches sich abschließen ließ für uns. Nach japanischer Art wuschen wir uns gründlich im sitzen, trauten uns aber anschließend doch nicht in den großen mit wundervoll heißem Wasser gefüllten Bottich, aus Angst diesen mit Seifenresten oder ähnlichen zu beschmutzen und damit zu riskieren von den japanischen Gästen scheel angesehen zu werden, die ja bekanntermaßen mit ihren Onsen etwas eigen sind.

Aufgrund von nicht vorhandenen Fernseh- oder Radiogeräten im Zimmer, begann die Nachtruhe bereits gegen 21 Uhr. Die Unterlage ist relativ hart und das Schnarchen aus dem Nachbarraum kann ich mit dem ein oder anderem heftigen Hustenanfall beantworten.

Von draußen hört man Froschquaken und als das verstummt ist, senkt sich himmlische Ruhe über den Ort.

26.5.2010 von Shirakawa-gō nach Kanazawa

Gegen 6 Uhr war an Schlaf nicht mehr zu denken, also zogen wir uns an und erkundeten vor dem Frühstück nochmals das Dorf. Mit dem Bus ging es am frühen vormittag nach Kanazawa, der Station wo wir die nächsten 2 Tage verbringen wollten. Das Hotel; Zimmer mit eigenem kostenlosen Internetzugang lag wieder komfortabel in Bahnhofsnähe.Und nachdem wir unseren müden Knochen über Mittag etwas Ruhe gegönnt hatten, ging es am frühen Nachmittag zu einer 1. Erkundungstour.

Zunächst wollten wir zu dem alten Samurai Bezirk Nagamachi. Dieses-Viertel zeigt eindrucksvoll, wie Japans Krieger lebten. Hier findet man Lehmhäuser mit Holzdächern, deren Verkleidung aus Strohmatten gegen Schnee und Kälte schützen sollte, dazu Papierfenster und kleine versteckte Gärten, im Detail wunderschön anzusehen. Enge kopfsteingepflasterte und mit Kanälen durchzogene Gassen führen durch diesen Stadteil.

Aufgrund von nicht vorhandenen Fernseh- oder Radiogeräten im Zimmer, begann die Nachtruhe bereits gegen 21 Uhr. Die Unterlage ist relativ hart und das Schnarchen aus dem Nachbarraum kann ich mit dem ein oder anderem heftigen Hustenanfall beantworten.

Von draußen hört man Froschquaken und als das verstummt ist, senkt sich himmlische Ruhe über den Ort.

26.5.2010 von Shirakawa-gō nach Kanazawa

Gegen 6 Uhr war an Schlaf nicht mehr zu denken, also zogen wir uns an und erkundeten vor dem Frühstück nochmals das Dorf. Mit dem Bus ging es am frühen vormittag nach Kanazawa, der Station wo wir die nächsten 2 Tage verbringen wollten. Das Hotel; Zimmer mit eigenem kostenlosen Internetzugang lag wieder komfortabel in Bahnhofsnähe.Und nachdem wir unseren müden Knochen über Mittag etwas Ruhe gegönnt hatten, ging es am frühen Nachmittag zu einer 1. Erkundungstour.

Zunächst wollten wir zu dem alten Samurai Bezirk Nagamachi. Dieses-Viertel zeigt eindrucksvoll, wie Japans Krieger lebten. Hier findet man Lehmhäuser mit Holzdächern, deren Verkleidung aus Strohmatten gegen Schnee und Kälte schützen sollte, dazu Papierfenster und kleine versteckte Gärten, im Detail wunderschön anzusehen. Enge kopfsteingepflasterte und mit Kanälen durchzogene Gassen führen durch diesen Stadteil.