Auch wir irrten zunächst orientierungslos umher und mussten uns mehrmals nach dem Haltepunkt der Yamamoto Linie erkundigen. Nicht wenig erleichtert saßen wir aber dann endlich im richtigen Zug Richtung Shiragawa. Nachdem wir noch für die morgige Fahrt nach Takayama unsere Platzkarten besorgt und uns im Conbini mit einem Menü aus Sushi, Salat und Suppe eingedeckt hatten, ließen wir unseren letzten Abend in aller Ruhe in Tokiyo ausklingen und genossen ein letztes Mal den atemberaubenden Ausblick aus unserem Hotelfenster.

23.5.2010 Auf nach Takayama

Wie bereits vermutet, hatte mich über Nacht eine Erkältung der fiesen Art heimgesucht. Am Morgen war die Stimme weg und der Hals brannte wie Hölle. Naja erstmal frühstücken und dann sehen wir weiter. Bevor wir unseren Zug nach Takayama nehmen konnten, mussten wir erst unser großes Gepäck loswerden. Da in den Shinkansen Zügen der Platz begrenzt ist, wird in der Regel das große Gepäck separat vorausgeschickt. Unterwegs haben wir noch einen Abstecher in die Apotheke gemacht. Fremdsprachen sind mit beiderseitigem gutem Willen überflüssig, denn bald schon hatte mir die nette Apothekerin ein paar helfende Pillen gegen das Halskratzen verkauft.

Ab Nagoya führt die Bahnstrecke durch eine enge dramatische Felsschlucht hinauf nach Takayama. An landschaftlich besonders schönen Punkten werden die Reisenden über eine Bandansage informiert. Ein Teil der Strecke mit seinem gewundenen Flußlauf ist dem Rheintal bei der Loreley nicht unähnlich.

Takayama liegt in der bergigen Region der Hida Präfektur Gifu, die sich einen japanischen ,traditionellen Touch bewahrt hat , wie nur wenige andere, vor allem in ihrer wunderbar erhaltenen Altstadt.

Unser Hotel lag wiederum nur wenige Minuten vom Bahnhof entfernt und war gut zu finden gewesen. Die anstrengenden Tage in Tokiyo, das Mistwetter und meine Erkältung ließen uns in dem geschmackvollen und vor allem geräumigen Zimmer erstmal eine ausgiebige Siesta einlegen.

Für etwas Verwirrung sorgte die bereitliegende Bekleidung: Eine typisch japanische Baumwolljacke und Hose, sicher sehr bequem in der Abgeschiedenheit unseres Zimmers. Wenn wir jedoch den Hotelangestellten richtig verstanden haben, sollten wir so während unseres Aufenthaltes im Hotel umherlaufen. Bestätigt wurde uns dies noch, da die japanischen Gäste tatsächlich in dieser Aufmachung umherliefen. Uns graute schon vor der Blamage am nächsten Morgen beim Frühstück - Mal sehen wie wir uns aus dieser Nummer elgant herauswinden können. Unüberwindbare Verständnisprobleme vielleicht???

Mit dem Regenschirm gerüstet wagten wir uns am Abend hinaus, um etwas Essbares zu finden. Im Dunkeln und in der Fremde keine leichte Aufgabe. Schließlich landeteten wir in einer schmucken kleinen Pizzaria, mit ebensolchen schmucken, kleinen Portiönchen jedoch zu ausgewachsenen Preisen.

24.5.2010 Takayama

Gemäß dem Motto „der frühe Vogel fängt dem Wurm“ war die Nacht gegen 7 Uhr zu Ende. Nach einem Frühstück nach Western Style und westlich gekleidet, auf die Yukata und die dazugehörige Hose verzichteten wir, machten wir uns dann auf den Weg. Auch heute war der Regen unser Begleiter, aber wahrscheinlich wären die alten traditionellen Gässchen bei schönem Wetter heillos verstopft gewesen, so raubten eine die vielen Regenschirme die Sicht.

Unser Hotel lag wiederum nur wenige Minuten vom Bahnhof entfernt und war gut zu finden gewesen. Die anstrengenden Tage in Tokiyo, das Mistwetter und meine Erkältung ließen uns in dem geschmackvollen und vor allem geräumigen Zimmer erstmal eine ausgiebige Siesta einlegen.

Für etwas Verwirrung sorgte die bereitliegende Bekleidung: Eine typisch japanische Baumwolljacke und Hose, sicher sehr bequem in der Abgeschiedenheit unseres Zimmers. Wenn wir jedoch den Hotelangestellten richtig verstanden haben, sollten wir so während unseres Aufenthaltes im Hotel umherlaufen. Bestätigt wurde uns dies noch, da die japanischen Gäste tatsächlich in dieser Aufmachung umherliefen. Uns graute schon vor der Blamage am nächsten Morgen beim Frühstück - Mal sehen wie wir uns aus dieser Nummer elgant herauswinden können. Unüberwindbare Verständnisprobleme vielleicht???

Mit dem Regenschirm gerüstet wagten wir uns am Abend hinaus, um etwas Essbares zu finden. Im Dunkeln und in der Fremde keine leichte Aufgabe. Schließlich landeteten wir in einer schmucken kleinen Pizzaria, mit ebensolchen schmucken, kleinen Portiönchen jedoch zu ausgewachsenen Preisen.

24.5.2010 Takayama

Gemäß dem Motto „der frühe Vogel fängt dem Wurm“ war die Nacht gegen 7 Uhr zu Ende. Nach einem Frühstück nach Western Style und westlich gekleidet, auf die Yukata und die dazugehörige Hose verzichteten wir, machten wir uns dann auf den Weg. Auch heute war der Regen unser Begleiter, aber wahrscheinlich wären die alten traditionellen Gässchen bei schönem Wetter heillos verstopft gewesen, so raubten eine die vielen Regenschirme die Sicht.