Da wir gerade an einer Bushaltestelle waren, wollten wir das ansonsten nicht existierende Nahverkehrssystem einem Praxistest unterziehen. Bald hielt hier auch ein Kleinbus und jemand stieg aus. Wir fragten den Fahrer, ob dies der Bus zum Citycenter wäre. Der Fahrer antwortete etwas was wir nicht verstanden und deutete uns einzusteigen. Wir reimten uns zusammen, dass dieses Gefährt wohl kein öffentlicher Bus ist, eher sowas wie ein Arbeitertransport oder so ähnlich, der Fahrer wollte uns aber am City Center absetzen. Nach dem gestrigen Taxidebakel graute mir schon vor dem Preis, umso größer war unserer Überraschung als der Fahrer gar kein Geld von uns wollte.

Das Einkaufszentrum war riesig, zunächst brauchten wir aber Money und begaben uns auf die Suche nach einer Wechselstube. Blöderweise brauchte man für den Umtausch einen Pass, der aber im Hotel geblieben ist. Mit unserem letzten einheimischen Geld ließen wir uns in einem der vielen Schnellrestaurants Tandori Chicken und Wassermelonen Saft schmecken, wobei umgerechnet 25€ ein stolzer Preis für solche Lokale sind. Anschließen wollten wir uns im Carrefour Supermarkt mit einigen Kleinigkeiten eindecken, Kreditkartenzahlung sollte hier ja möglich sein. An der Kasse entdeckten wir dann zu unserer Freude, dass eine Bezahlung auch in Euro möglich ist, das Wechselgeld dann aber in Rial ausgezahlt wird. Das kam uns sehr entgegen, denn wir benötigten ja auch noch Geld für den Taxifahrer. Die Fahrt mit einem der regulären mintgrünen Taxen um die halbe Doha Bucht dauerte gut 15 min. und kostete 20 Rial.

Den Tag ließen wir am Hotelpool auf dem Dach ausklingen.

19.11.2012 Stadtbesichtigung von Doha

Am Vormittag wollten wir den Souq al Waqif besuchen, den ältesten und wohl auch schönsten der Stadt. Angeblich soll das der einzige Ort in Katar sein, wo man alles finden kann. Das große Labyrinth, von Gassen mit Geschäften gesäumt, ist ein Fest für die Sinne. Riesig ist die Auswahl von Parfums, Gewürzen, Weihrauch, Süßigkeiten, Reis und getrocknete Früchte. Souqs sind immer das pulsierende Zentrum arabischer Städten und dienen als Tagungsort sowie ein Handelsplatz. Um sich einen lebendigen Eindruck zu verschaffen sollte man in jeden Fall während der Öffnungszeiten der Händler vorbeischauen. Vormittags 7-12 Uhr; Nachmittags 16-20Uhr. Heute schien es heißer als gestern zu sein, was wohl daran lag, das kein laues Lüftchen blies und so waren wir froh, dass uns das klimatisierte Taxi recht flott und zu einem akzeptablen Preis zum Souq brachte.

Nachdem wir ausgiebig durch die verwinkelten Gassen des Souqs gebummelt waren, legten wir ein Päuschen in einem der vielen Restaurants ein, die über den Souq verstreut sind. Nach der Pause mit einem recht fettigen dafür aber teueren Imbiss wollten wir zum Islamic Museum of Art. Das Museum ist inspiriert aus der alten islamischen Architektur und hat ein einzigartiges Design. Es war das erste seiner Art am Persischen Golf und beherbergt eine sehr große Sammlung von islamischer Kunst. Das Museum verfügt über eine Gesamtfläche von 45.000qm und liegt am Rande des südlichen Endes der Bucht von Doha.

19.11.2012 Stadtbesichtigung von Doha

Am Vormittag wollten wir den Souq al Waqif besuchen, den ältesten und wohl auch schönsten der Stadt. Angeblich soll das der einzige Ort in Katar sein, wo man alles finden kann. Das große Labyrinth, von Gassen mit Geschäften gesäumt, ist ein Fest für die Sinne. Riesig ist die Auswahl von Parfums, Gewürzen, Weihrauch, Süßigkeiten, Reis und getrocknete Früchte. Souqs sind immer das pulsierende Zentrum arabischer Städten und dienen als Tagungsort sowie ein Handelsplatz. Um sich einen lebendigen Eindruck zu verschaffen sollte man in jeden Fall während der Öffnungszeiten der Händler vorbeischauen. Vormittags 7-12 Uhr; Nachmittags 16-20Uhr. Heute schien es heißer als gestern zu sein, was wohl daran lag, das kein laues Lüftchen blies und so waren wir froh, dass uns das klimatisierte Taxi recht flott und zu einem akzeptablen Preis zum Souq brachte.

Nachdem wir ausgiebig durch die verwinkelten Gassen des Souqs gebummelt waren, legten wir ein Päuschen in einem der vielen Restaurants ein, die über den Souq verstreut sind. Nach der Pause mit einem recht fettigen dafür aber teueren Imbiss wollten wir zum Islamic Museum of Art. Das Museum ist inspiriert aus der alten islamischen Architektur und hat ein einzigartiges Design. Es war das erste seiner Art am Persischen Golf und beherbergt eine sehr große Sammlung von islamischer Kunst. Das Museum verfügt über eine Gesamtfläche von 45.000qm und liegt am Rande des südlichen Endes der Bucht von Doha.