Doha, die Hauptstadt von Katar ist genauso wie das Land bisher weitgehend unbekannt geblieben. Katar ist ein Emirat an der Ostküste der arabischen Halbinsel am Persischen Golf. Das Land wird als absolute Monarchie regiert.

Wegen des teilweise feuchtheißen Tropenklima, im Sommer bis zu 50°C mit gelegentlichen Sandstürmen, empfehlen sich eher die Wintermonate für einen Besuch. Wegen der anhaltenden Spannungen und Ereignisse in manchen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens sollten Reisende in Katar in der Öffentlichkeit zurückhaltend auftreten, in ihrem Verhalten auf die religiösen, kulturellen und sozialen Traditionen Katars Rücksicht nehmen.

Nach der Landung ging es zunächst wieder per Bus ins Ankunfterminal. Ich ging davon aus, wir schnell die Passkontrolle durchlaufen würden, weil ich glaubte die meisten Passagiere würden hier nur umsteigen. Aber weitgefehlt, erstmal hieß es warten. Man benötigt für die Einreise einen noch mind. 6 Monate gültigen Reisepass und ein Visum (QR 100,--(ca. 22,- Euro). Diese bekommt man bei der Einreise und bezahlt auch dort, allerdings mit Kreditkarte. Und schon hatte ich ein kleines Problem, denn Jens war mit der Kreditkarte 2 Schalter weiter und Barzahlung war nicht möglich. Das Problem löste sich aber. Nachdem diese Hürde genommen war, konnten wir auch schon unsere Koffer einsammeln und uns auf die Suche nach einem Transportmittel zum Hotel umsehen. Vor dem Flughafen sprach uns auch ein hilfsbereiter Zeitgenosse an und bot uns an uns zum Hotel zu bringen. Der genannte Preis, ca. 30€, ließ mich nach Luft schnappen, da ich wusste, dass das Hotel höchstens 2 Km vom Flughafen entfernt ist. Wir luden also unser bereits verstautes Gepäck wieder aus und machten uns auf die Suche nach einem regulären Taxi, von den mintgrünen Teilen sind schließlich bereits schon einige an uns vorbei geflitzt. Der Fahrer folgte uns noch. Er glaubte mit drastischen Preissenkungen und der Behauptung nachts fahren keine Taxen doch noch ein Geschäft zu machen. Kein sehr positiver 1. Eindruck für die Ausrichter der Fußballweltmeisterschaft 2022.

Ein offizieller Taxistand befand sich jedenfalls gleich um die Ecke beim Ankunftsterminal und siehe da, für den Katzensprung ins Hotel zahlten wir plötzlich nur noch rund 6€ inklusive einem dankbaren Trinkgeld. Auf unserem Zimmer ärgerten wir uns noch eine Weile über diese Unverschämtheit und konnten diesen Frust nicht mal mit einem großen Wodka runterspülen. Die private Einfuhr von Alkohol ist verboten und wird am Flughafen und bei den Zollbehörden streng kontrolliert. Außerhalb der Hotels wird Alkohol nur in wenigen lizenzierten Restaurants und Bars serviert. Bei Langzeitaufenthalten kann man Alkohol nur mit einer speziellen Genehmigung (Liquor Licence) in bestimmten Geschäften kaufen.

18.11.2012 Doha

Flagge von Katar

In unserem Studiozimmer mit separaten Wohn- und Schlafraum sowie einer Küchenzeile hatten wir gut geschlafen. Ein Blick aus dem Fenster zeigte keinen sehr schönen Ausblick auf vermüllte Hinterhöfe und Dächer voller Satelittenschüsseln dafür aber einen wundervoll blauen Himmel. Langsam und sicher machte sich Hunger breit. Nach dem etwas eintönigen Frühstück in HK freute uns die Auswahl in Doha und ausgiebig ließen wir uns die kalten und warmen Speissen, zu unserer Freude auch mit arabischen Bestandteilen, gut schmecken.
Gut gestärkt ging es dann auf eine 1. Erkundungstour. Es war herrlich warm und das angenehme Lüftchen machte den Spaziergang angenehm. Zunächst steuerten wir Richtung Corniche. Die Doha Corniche ist eine Strandpromenade, die sich über mehrere Kilometer entlang der Bucht in der Stadt Doha erstreckt. Die Stadt ist in den letzten Jahren stark expandiert, zahlreiche Wolkenkratzer wurden entlang der Corniche errichtet. Die überall sichtbaren Baukräne zeugten davon, dass man hier noch einiges vor hat. Ich hatte gelesen, dass entlang der Corniche die Buslinie 76 alle 20 min (Fahrpreis 2Rial) entlang der gesamte Corniche bis zum City Center, einem großen Einkaufscenter fahren sollte.

Ein offizieller Taxistand befand sich jedenfalls gleich um die Ecke beim Ankunftsterminal und siehe da, für den Katzensprung ins Hotel zahlten wir plötzlich nur noch rund 6€ inklusive einem dankbaren Trinkgeld. Auf unserem Zimmer ärgerten wir uns noch eine Weile über diese Unverschämtheit und konnten diesen Frust nicht mal mit einem großen Wodka runterspülen. Die private Einfuhr von Alkohol ist verboten und wird am Flughafen und bei den Zollbehörden streng kontrolliert. Außerhalb der Hotels wird Alkohol nur in wenigen lizenzierten Restaurants und Bars serviert. Bei Langzeitaufenthalten kann man Alkohol nur mit einer speziellen Genehmigung (Liquor Licence) in bestimmten Geschäften kaufen.

18.11.2012 Doha

Flagge von Katar

In unserem Studiozimmer mit separaten Wohn- und Schlafraum sowie einer Küchenzeile hatten wir gut geschlafen. Ein Blick aus dem Fenster zeigte keinen sehr schönen Ausblick auf vermüllte Hinterhöfe und Dächer voller Satelittenschüsseln dafür aber einen wundervoll blauen Himmel. Langsam und sicher machte sich Hunger breit. Nach dem etwas eintönigen Frühstück in HK freute uns die Auswahl in Doha und ausgiebig ließen wir uns die kalten und warmen Speissen, zu unserer Freude auch mit arabischen Bestandteilen, gut schmecken.
Gut gestärkt ging es dann auf eine 1. Erkundungstour. Es war herrlich warm und das angenehme Lüftchen machte den Spaziergang angenehm. Zunächst steuerten wir Richtung Corniche. Die Doha Corniche ist eine Strandpromenade, die sich über mehrere Kilometer entlang der Bucht in der Stadt Doha erstreckt. Die Stadt ist in den letzten Jahren stark expandiert, zahlreiche Wolkenkratzer wurden entlang der Corniche errichtet. Die überall sichtbaren Baukräne zeugten davon, dass man hier noch einiges vor hat. Ich hatte gelesen, dass entlang der Corniche die Buslinie 76 alle 20 min (Fahrpreis 2Rial) entlang der gesamte Corniche bis zum City Center, einem großen Einkaufscenter fahren sollte.