Dass wir die bereits für gestern gebuchten Gäste sein könnten, kommt den Angestellten, die im Übrigen aber alle sehr nett und bemüht sind, nicht in den Sinn. Es folgt ein längeres Palaver, das jede der Parteien stoisch in der ihm eigenen Sprache führt. Das Smartphone mit einer Übersetzungsapp für wichtige chinesische Zeichen schafft den Durchbruch und kurze Zeit später sitzen wir etwas verstört in dem netten Doppelzimmer. Der 1.Gedanke, wenn wir uns alleine in diesen Großstadtmolloch wagen, finden wir nie wieder raus.
Doch der Entdeckerdrang besiegt die Verzagtheit, das Programm für Chengdu habe ich mir schließlich nicht für umsonst ausgedacht. Also wieder in die Spur und ab in die Stadt. Eine Angestellte besorgt uns einen Fahrer, der uns in ca. 40 Minuten in die Innenstadt bringt.

Als erstes landen wir für 60 Yuan Eintritt im Wuhou Schrein. Vor langer Zeit erbaut, vermutlich ca. 223 vor Christus, umfasst das Gelände heute 37.000 qm. In der angenehm warmen Luft bummeln wir durch wunderschöne Gartenanlagen und besichtigen in den Hallen Figuren historischer Minister. Ein Stückchen historisches Chengdu finden wir gleich neben an in der Jin Lin Street.

Wir folgen den gepflasterten Windungen der Straße vorbei an Repliken von Gebäuden aus der Qing Zeit. Die beherbergen heute alle möglichen Geschäfte und das Ladenpersonal trägt oftmals die traditionelle Tracht vergangener Tage. Verhungern muss hier niemand, eher fällt es schwer sich unter der Vielzahl an Essenständen und Restaurants zu entscheiden.

So probieren wir hier mal ein Häppchen und dort mal ein Spießchen, ehe wir uns zum Abendessen in ein Restaurant begeben, wo wir erstmalig Kontakt mit der berüchtigten Sichuan Küche haben. Ihre berühmte Schärfe bezieht sie aus dem hier angebauten gleichnamigen Pfeffer. Kombiniert werden die scharfen Geschmacksnoten mit süßen und sauren Aromen. Wir bestellen mit Pfeffer und Chili gewürztes Hühnchen, von dem uns die Bedienung wenn wir Sie richtig verstanden haben abrät. Wo bleibt nur der Reis? Hilfe ich spüre meine Zunge nicht mehr !

Nach diesem Geschmackserlebnis gehen wir noch ein wenig shoppen und fahren dann mit einem regulären Taxi zurück ins Hotel. Noch betäubt vom Pfeffer, macht mir die wilde Raserei über alle 4 Spuren nicht viel aus. Bewundernswert dieser Fahrstil. Im Gegensatz zum beschaulichen Yunann rast man hier was der Gummi hergibt. Für die bemerkenswerte Fahrt zahlen wir inklusive Trinkgeld gerade mal halb soviel wie auf der Hinfahrt. Der Fahrer freut sich übers Trinkgeld und für uns ist die Welt in China trotz mangelnder Sprachkenntnisse wieder in Ordnung.

22.04.2014 Chengdu und die Pandas

Die Panda Aufzuchtstation ist heute leider schon der letzte Programmpunkt auf unserer Reise. Im Nachbarhotel hegen wir die Hoffnung, dass dort jemand Englisch spricht und uns ein Taxi besorgen kann. Fehlanzeige, das Personal versteht nur Chinesisch. Ein netter Flugkapitän von Hainan Airlines dolmetscht für uns. Da wir wieder in so ein Privattaxi für den vermutlich doppelten Preis verfrachtet werden sollen, lehnen wir dankend ab. An der Hauptstraße haben wir Glück und sitzen kurz darauf in einem der reichlich verfügbaren regulären Taxen. Auf der 1 stündigen Fahrt fliegen moderne Hochhausbauten, gepflegte Grünanlagen und anscheinend recht zufriedene Chinesen am Fenster vorbei.

So probieren wir hier mal ein Häppchen und dort mal ein Spießchen, ehe wir uns zum Abendessen in ein Restaurant begeben, wo wir erstmalig Kontakt mit der berüchtigten Sichuan Küche haben. Ihre berühmte Schärfe bezieht sie aus dem hier angebauten gleichnamigen Pfeffer. Kombiniert werden die scharfen Geschmacksnoten mit süßen und sauren Aromen. Wir bestellen mit Pfeffer und Chili gewürztes Hühnchen, von dem uns die Bedienung wenn wir Sie richtig verstanden haben abrät. Wo bleibt nur der Reis? Hilfe ich spüre meine Zunge nicht mehr !

Nach diesem Geschmackserlebnis gehen wir noch ein wenig shoppen und fahren dann mit einem regulären Taxi zurück ins Hotel. Noch betäubt vom Pfeffer, macht mir die wilde Raserei über alle 4 Spuren nicht viel aus. Bewundernswert dieser Fahrstil. Im Gegensatz zum beschaulichen Yunann rast man hier was der Gummi hergibt. Für die bemerkenswerte Fahrt zahlen wir inklusive Trinkgeld gerade mal halb soviel wie auf der Hinfahrt. Der Fahrer freut sich übers Trinkgeld und für uns ist die Welt in China trotz mangelnder Sprachkenntnisse wieder in Ordnung.

22.04.2014 Chengdu und die Pandas

Die Panda Aufzuchtstation ist heute leider schon der letzte Programmpunkt auf unserer Reise. Im Nachbarhotel hegen wir die Hoffnung, dass dort jemand Englisch spricht und uns ein Taxi besorgen kann. Fehlanzeige, das Personal versteht nur Chinesisch. Ein netter Flugkapitän von Hainan Airlines dolmetscht für uns. Da wir wieder in so ein Privattaxi für den vermutlich doppelten Preis verfrachtet werden sollen, lehnen wir dankend ab. An der Hauptstraße haben wir Glück und sitzen kurz darauf in einem der reichlich verfügbaren regulären Taxen. Auf der 1 stündigen Fahrt fliegen moderne Hochhausbauten, gepflegte Grünanlagen und anscheinend recht zufriedene Chinesen am Fenster vorbei.