Pferdekutschen und Reiter versetzen uns in eine Zeit zurück in welcher alles noch etwas ruhiger zu ging. Da die Preise hier vermutlich etwas günstiger als in Lijiang sind, kaufen wir auch gleich noch Geschenke für die Daheimgebliebenen und kehren Mittags ins Hotel zurück, wo erstmal eine ausgiebige Siesta gehalten wird. Übrigens auf dem Rückweg ist wieder wüstes Handeln beim Taxipreis angesagt, bei welchem wir aber unsere Vorstellungen nicht durchsetzen können und 10 Yuan mehr als auf der Hinfahrt bezahlen. Arm werden wir davon nicht. Wissend, dass Reisende überall auf der Welt mehr bezahlen als die einheimische Bevölkerung, muss aber hier angemerkt werden, dass nicht allzu dreiste und überteuerte Preise präsentiert werden und man immer noch das Gefühl hat ein gutes Geschäft gemacht zu haben.

Abends sind wir dann auf dem Lion Hill unterwegs. Hier oben liegt einem Lijiang zu Füßen. Da sich die Besucher unten in den Gassen konzentrieren ist es hier oben herrlich ruhig. Einmal hier herauf gekraxelt, steigen wir auch die paar Stufen zur inmitten von 800 jährigen Zypressen gelegenen Wangu Pagode hinauf und verrichten unter Anleitung eines Mönches unser 1.buddhistisches Gebet und opfern Räucherwerk für ein hoffentlich auch weiterhin so glückliches Leben. Dann heißt es warten auf die blaue Stunde, das von allen Fotografen geschätzte beste Tageslicht. Bald schon füllt sich die Besucherplattform mit weiteren Hobbyphotografen die sich und die Ausrüstung der anderen erst neugierig beäugen aber schon kurz darauf in Gespräche über Gott und die Welt vertieft sind. Uns sprechen 2 sehr nette Männer aus Singapur an und da die beiden genau so gern reisen wie wir, haben wir unzählige Gesprächsthemen. Zwischendurch entstehen noch ein paar schöne Aufnahmen von Lijiang am Abend und dann trennen sich unsere Wege auch schon wieder. Auf dem Rückweg ins Hotel vernaschen wir noch ein paar Sachen von den verschiedenen Imbissständen.

18.4.2014 Tigersprünge, Zhongdian - oder Shangrila

Wir verlassen heute das vor Lebenslust strotzende Lijiang und machen uns auf den Weg zum "Ort des Glücks und der Freude"- Shangrila. Ein rieser Jeep von Nissan bringt uns der nächsten Etappe ein Stück näher. Vorher wird nochmal bei der Bank of China Geld gewechselt, wie schon erwähnt ein längeres Unterfangen. Nach einer Weile pausieren wir in der Nähe der 1. Schleife des Jangtse. Diese lässt sich von unserer Position mehr erahnen als sehen, außerdem führt der Fluss wegen Trockenheit extrem wenig Wasser. Auf halben Weg gibt es einen fliegenden Wechsel der Guides: Rodeney steigt aus, unser tibetischer Guide Tashi ein und schon geht’s weiter. Unsere Reise zum Tor nach Tibet, in den Nordzipfel Yunnans, führt uns über den »Tibetan Highway«, eine kurvige, von vielen LKWs befahrene Gebirgsstraße.

Vor dem Mittagessen noch ein echtes Naturwunder: 16 Kilometer zwängt sich der Oberlauf des Jangtse durch eine tiefe, schmale Schlucht. Vom Fluss bis zu den felsigen, schneebedeckten Gipfeln der umgebenden Berge misst man fast 4.000 Meter – eine unglaubliche Aussicht. Ungezählte Stufen steigen wir fast bis zum Grund der Schlucht, wo das Wasser über riesige Felsblöcke gischtet und sich vor langer Zeit folgendes ereignet haben soll: „Der Tiger fauchte und sah sich nach seinem Verfolger um, einem Jäger, der ihm seit Tagen durch die Felslandschaft folgte. Die Jagd stand kurz vor ihrem Ende, denn der Jäger hatte seine Beute in eine Falle getrieben: Vor dem Tiger spaltete eine Schlucht die Erde, durch die ein gewaltiger Fluss toste; hinter ihm nahte der unbarmherzige Jäger. In dieser ausweglosen Situation entdeckte der Tiger einen großen Felsen, der in der Mitte des Flusses aus dem Wasser ragte.

18.4.2014 Tigersprünge, Zhongdian - oder Shangrila

Wir verlassen heute das vor Lebenslust strotzende Lijiang und machen uns auf den Weg zum "Ort des Glücks und der Freude"- Shangrila. Ein rieser Jeep von Nissan bringt uns der nächsten Etappe ein Stück näher. Vorher wird nochmal bei der Bank of China Geld gewechselt, wie schon erwähnt ein längeres Unterfangen. Nach einer Weile pausieren wir in der Nähe der 1. Schleife des Jangtse. Diese lässt sich von unserer Position mehr erahnen als sehen, außerdem führt der Fluss wegen Trockenheit extrem wenig Wasser. Auf halben Weg gibt es einen fliegenden Wechsel der Guides: Rodeney steigt aus, unser tibetischer Guide Tashi ein und schon geht’s weiter. Unsere Reise zum Tor nach Tibet, in den Nordzipfel Yunnans, führt uns über den »Tibetan Highway«, eine kurvige, von vielen LKWs befahrene Gebirgsstraße.

Vor dem Mittagessen noch ein echtes Naturwunder: 16 Kilometer zwängt sich der Oberlauf des Jangtse durch eine tiefe, schmale Schlucht. Vom Fluss bis zu den felsigen, schneebedeckten Gipfeln der umgebenden Berge misst man fast 4.000 Meter – eine unglaubliche Aussicht. Ungezählte Stufen steigen wir fast bis zum Grund der Schlucht, wo das Wasser über riesige Felsblöcke gischtet und sich vor langer Zeit folgendes ereignet haben soll: „Der Tiger fauchte und sah sich nach seinem Verfolger um, einem Jäger, der ihm seit Tagen durch die Felslandschaft folgte. Die Jagd stand kurz vor ihrem Ende, denn der Jäger hatte seine Beute in eine Falle getrieben: Vor dem Tiger spaltete eine Schlucht die Erde, durch die ein gewaltiger Fluss toste; hinter ihm nahte der unbarmherzige Jäger. In dieser ausweglosen Situation entdeckte der Tiger einen großen Felsen, der in der Mitte des Flusses aus dem Wasser ragte.