Satt und etwas müde besichtigen wir eine Handarbeitsmanufaktur, die mithilft die handwerklichen Traditionen der Naxi zu bewahren und nebenher die Erzeugnisse zu recht stolzen Preisen verkauft. Die Motive der gestickten Bilder, in denen ohne Frage eine Menge Arbeit steckt, kommen mir verdächtig bekannt vor, dasselbe haben wir auch in einer Manufaktur der Bai in Dali gesehen.
Doch wir müssen weiter ins Dongba Museum, wo sich Besucher über den Schamanenkult mit seinen Traditionen informieren können. Die Dongba-Kultur ist ein wichtiger Bestandteil der Naxi-Kultur. Hauptelemente sind die Dongba Schrift, Dongba Malerei, Dongba Musik und Tanz.

Der sich gleich anschließende Jadequellen Park, auch Heilong-Teich oder Yuquan-Park genannt, bildet den Abschluss der heutigen Tour. Wunderschön spiegeln sich die schneebedeckten Gipfel im klaren Quellwasser, das wie Jade schimmert. Angelegt wurde der 76qm mondsichelförmige Teich in der Qing-Dynastie im Jahr 1737. Er ist die Quelle für das durch die Altstadt fließende Wasser. Überlieferungen zufolge heilt es Magenkrankheiten und Luftröhrenentzündungen - wir haben es nicht probiert. Zwischen wahren Massen an chinesischen Touristen, fallen wir hier wieder mal auf wie der sprichwörtlich bunte Hund und schon klicken Kameras und drängen sich ältere Frauen um uns, um ein Erinnerungsbild mit einer Langnase zu schießen.

Wir gönnen uns ein kurzes Päuschen im Hotel und sind dann auch schon wieder auf der Spur, Abendessen heißt das Ziel.
Ob im Morgenlicht, bei Sonnenschein oder nächtlicher Laternenbeleuchtung – das Zentrum der über 1.000 Jahre alten Naxi-Kultur ist einfach wunderschön und vermutlich immer voll. Im Strom der anderen Besucher kommen wir an flachen Gebäuden mit japanisch anmutenden Ziegeldächern, altem Kopfsteinpflaster, offenen Wasserläufen und Brücken vorbei.

Nach einem Erdbeben 1996 wurde die Altstadt prächtig herausgeputzt.

Unterwegs testen wir das Angebot der ungezählten Imbissstände, mit den gegrillten Fleischspießen liegt man jedenfalls immer richtig.

17.4.2014 Die Umgebung von Lijiang

Unbestreitbar ist es wichtig in China einen Guide zu haben und sei es nur um die nichtvorhandenen Sprachkenntnisse zu überbrücken. Trotzdem ist es immer wieder ein Erlebnis auf eigene Faust loszuziehen und sich mangelnden Sprachkenntnissen zum Trotz durchzuschlagen. Das machen wir heute. Der nette Rezeptionsangestellte schreibt uns unser Fahrziel, das Örtchen Shu He bei Lijiang in chinesischen Zeichen auf, für die Rückfahrt haben wir eine Visitenkarte des Hotels. Mit dem Taxifahrer einigen wir uns auf den für beide Seiten akzeptablen Fahrtpreis von 40Yuan. In meiner Vorstellung besuchen wir gleich ein beschauliches Dorf, in welchem die Zeit stehengeblieben ist und man in Ruhe die Architektur vergangener Dynastien besichtigen kann.

Wunschdenken! In Wirklichkeit auch hier ungezählte Touristen, hauptsächlich Chinesen, die uns wohl bald den Rang als Reiseweltmeister ablaufen werden. Der Ort ist ein gut erhaltenes Beispiel einer Stadt entlang der alten Tee Route und eine der frühesten Siedlungen von den Vorfahren der Naxi. Der Ort schöpft seine Atmosphäre aus den alten Straßenzügen ohne Straßenlärm. Autos gibt es nämlich keine in der Altstadt.

Nach einem Erdbeben 1996 wurde die Altstadt prächtig herausgeputzt.

Unterwegs testen wir das Angebot der ungezählten Imbissstände, mit den gegrillten Fleischspießen liegt man jedenfalls immer richtig.

 

17.4.2014 Die Umgebung von Lijiang

Unbestreitbar ist es wichtig in China einen Guide zu haben und sei es nur um die nichtvorhandenen Sprachkenntnisse zu überbrücken. Trotzdem ist es immer wieder ein Erlebnis auf eigene Faust loszuziehen und sich mangelnden Sprachkenntnissen zum Trotz durchzuschlagen. Das machen wir heute. Der nette Rezeptionsangestellte schreibt uns unser Fahrziel, das Örtchen Shu He bei Lijiang in chinesischen Zeichen auf, für die Rückfahrt haben wir eine Visitenkarte des Hotels. Mit dem Taxifahrer einigen wir uns auf den für beide Seiten akzeptablen Fahrtpreis von 40Yuan. In meiner Vorstellung besuchen wir gleich ein beschauliches Dorf, in welchem die Zeit stehengeblieben ist und man in Ruhe die Architektur vergangener Dynastien besichtigen kann.

Wunschdenken! In Wirklichkeit auch hier ungezählte Touristen, hauptsächlich Chinesen, die uns wohl bald den Rang als Reiseweltmeister ablaufen werden. Der Ort ist ein gut erhaltenes Beispiel einer Stadt entlang der alten Tee Route und eine der frühesten Siedlungen von den Vorfahren der Naxi. Der Ort schöpft seine Atmosphäre aus den alten Straßenzügen ohne Straßenlärm. Autos gibt es nämlich keine in der Altstadt.