Den Chinesen scheint die Warterei nicht viel auszumachen. Sie haben sich bald zu Grüppchen zusammen gefunden, schwatzen, lachen und gehen auf der Autobahn spazieren, nehmen die Dinge so wie sie sind.
Irgendwann nach doch nur 6h Fahrt sind wir dann in Dali Neustadt angekommen und werden direkt am Bus auch schon von Claire, einer nett wirkenden jungen Frau der Bai Minorität begrüßt. Auf der Fahrt in unser Hotel in der Altstadt Dalis versorgt Sie uns in perfekten Englisch mit Infos über die Region und erzählt uns, was uns die nächsten Tage so erwartet. Dali ist kein Geheimtipp mehr bei Reisen nach Yunnan. Abends ist die quadratische, ummauerte Altstadt von Dali niedlich und romantisch jedoch auch rappelvoll. Blitzeblanke, gepflasterte Fußgängerzonen sind gesäumt von alten, niedrigen Shophouses, Wasserläufen, Weidenbäumen, Blumenkübeln und historischen Laternen. Die attraktiven Lokale servieren als erste Vorboten von Tibet auch Buttertee und Yakgulasch. In der »Foreigner Street« reihen sich die Kneipen.

13.4.2014 - 3 Tage in Dali

Unser im Zentrum der „Ancient City“ von Dali gelegenes Landscape Hotel ist mit seinen vielen Höfen und Gärten sehr hübsch. Als 2 der im Hotel recht seltenen Ausländer werden wir zum Frühstück im Western Restaurant separiert. Hier ist es herrlich ruhig und die Morgensonne scheint friedlich in einen chinesischen Innenhof mit Brunnen und Bonseilandschaft, während im chinesischen Restaurant die Schlacht ums Buffet tobt. Mit Toast, Marmelade und Pfannenkuchen stärken wir uns für das heutige Ausflugsprogramm.

Nach einer kurzen Fahrt sind wir in einem recht wohlhabend scheinden Ort der Bai angekommen. Xizhou liegt am Westufer des Erhai-See und war früher eine berühmte historische Stadt. Heute ist es ein typisches Einkaufsstädtchen der Bai. Durch saubere Straßen, vorbei an den traditionellen Wohnhäusern mit Bogendächern schlendern wir zum Markt. Über den Türen sind Schnitzereien zu sehen, und an den weißen Wänden finden sich Malereien, die Berge und Flüsse, Blumen und Vögel zeigen. Auf dem Markt kaufen und verkaufen Frauen in den bunten Trachten der Bai lokale Produkte. Dieser Volksstamm lebt hauptsächlich von der Landwirtschaft, in einigen Gebieten auch von der Viehzucht und von der Fischerei. Hier decken wir uns mit dem leckeren sauer eingelegten Gemüse ein und kaufen einer recht hartnäckigen Souvenirverkäuferin eine Opiumpfeife, leider ohne Opium, ab.

Wir besuchen als nächstes die drei Pagoden des Chongsheng-Tempels zwischen dem Cangshan Berg und dem Erhai See gelegen. Groß und erhaben bilden sie eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Dalis. Der Hauptturm der Drei Pagoden ist der Qianxun Turm. Er ist viereckig, 69,13 m hoch und verfügt über 16 Stockwerke. Wie der kleine und der grosse Yan Turm in Xian, stellt der Qianxun Turm ein typisches Gebäude aus der Tang Dynastie dar. Seit ihrer Erbauung vor 1000 Jahren haben die Drei Pagoden viel erlebt. Sie wurden beispielsweise Zeugen einiger starken Erdbeben der Geschichte.

Das Mittagessen bekommen wir in einem Restaurant in der Ausländerstraße serviert. Die heißt so, weil es hier besonders viele von uns geben soll, sehr zur Freude der chinesischen Touristen. In Chinas Hinterland sind Besucher aus dem Westen ein ausgesprochen beliebtes Fotomotiv. Privatsphäre scheint für viele Chinesen ein Fremdwort zu sein und so zieren unsere Konterfeis wohl unzählige Urlaubsfotos der recht reiselustigen chinesischen Mittelschicht. Wir ignorieren den Rummel um unsere Person und genießen das ausgesprochen leckere Essen, das Claire für uns geordert hat.

Auf dem Markt kaufen und verkaufen Frauen in den bunten Trachten der Bai lokale Produkte. Dieser Volksstamm lebt hauptsächlich von der Landwirtschaft, in einigen Gebieten auch von der Viehzucht und von der Fischerei. Hier decken wir uns mit dem leckeren sauer eingelegten Gemüse ein und kaufen einer recht hartnäckigen Souvenirverkäuferin eine Opiumpfeife, leider ohne Opium, ab.

Wir besuchen als nächstes die drei Pagoden des Chongsheng-Tempels zwischen dem Cangshan Berg und dem Erhai See gelegen. Groß und erhaben bilden sie eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Dalis. Der Hauptturm der Drei Pagoden ist der Qianxun Turm. Er ist viereckig, 69,13 m hoch und verfügt über 16 Stockwerke. Wie der kleine und der grosse Yan Turm in Xian, stellt der Qianxun Turm ein typisches Gebäude aus der Tang Dynastie dar. Seit ihrer Erbauung vor 1000 Jahren haben die Drei Pagoden viel erlebt. Sie wurden beispielsweise Zeugen einiger starken Erdbeben der Geschichte.

Das Mittagessen bekommen wir in einem Restaurant in der Ausländerstraße serviert. Die heißt so, weil es hier besonders viele von uns geben soll, sehr zur Freude der chinesischen Touristen. In Chinas Hinterland sind Besucher aus dem Westen ein ausgesprochen beliebtes Fotomotiv. Privatsphäre scheint für viele Chinesen ein Fremdwort zu sein und so zieren unsere Konterfeis wohl unzählige Urlaubsfotos der recht reiselustigen chinesischen Mittelschicht. Wir ignorieren den Rummel um unsere Person und genießen das ausgesprochen leckere Essen, das Claire für uns geordert hat.