Mit der Kraxelei durch die früherdzeitlichen Gesteinsformationen haben wir unser heutiges Sportsoll irgendwann erfüllt und können unsere Abendessen Einladung an Herrn Li und Yejilu einlösen. Besser kann der Tag nicht enden.

12.4.2014 Kunming Drachentor und Busfahrt nach Dali

Heute bekommen wir ein fertiges Frühsstücksset gereicht. Es besteht aus Sachen, von denen die Bedienung glaubt, dass es Nichtchinesen schmeckt. Aber ungetoasteter Toast, Marmelade, süßer starker Kaffee sind nicht nach meinem Geschmack. Die gebratenen Nudeln sind dann aber o.k. Wieder on the Road, auf dem Weg nach Kunming, geht es in ein Teehaus, wo, wie uns Yejilu versichert, hochklassiger Pu-er Tee verkostet und im Anschluss natürlich auch gekauft werden soll. Verglichen mit unserer Teeprobe 10 Jahre zuvor in Peking wirkt hier alles etwas relaxter und wir bekommen ausführliche Informationen zu Yunnans Exportschlager. Wir probieren verschiedene Pu-erh Tees unterschiedlicher Jahrgänge. Übrigens ist das der einzige Tee der mit der Zeit besser wird, alles andere kann man nach 6 Monaten genauso gut als Katzenstreu verwenden. Der Tee mit den hervorragenden Cholesterin senkenden und lebensverlängernden Eigenschaften hat jedoch seinen Preis - für eine Scheibe 8 Jahre alten Pu-erh Tee wechseln gut 50€ den Besitzer. Da dieser Tee kein Verfallsdatum kennt und mit den Jahren an Qualität gewinnt und im Preis steigt und außerdem mehrmals aufgegossen werden kann ist es dennoch ein schönes Urlaubsmitbringsel.

Der anschließende Besuch des Drachentores bildet den Abschluss unseres Besuchsprogrammes in Kunming. Das imposante Bauwerk ist in den Westbergen gelegen und in die Felsen gehauen. Man hat daran 72 Jahre gearbeitet, sieht man dem Türchen gar nicht an.

Nach einer volkstümlichen Überlieferung steigt, wenn man das Drachentor einmal durchschritten hat, der soziale Status um das Zehnfache. Das können wir uns einfach nicht entgehen lassen. Da wir außerdem die Wegstrecke zunächst mit Bus und dann mit der Seilbahn zurücklegen und nur ein kurzes Stück zu Fuß gehen, ist es eine entspannte Angelegenheit. Vom Drachentor aus bekommt man einen guten Überblick über den grandiosen See Dianchi. Auf dem Weg zurück passieren wir noch weitere kleine Tempel mit allerlei hilfreichen Gottheiten. Von der Figur der Schlange und Schildkröte versprechen wir uns durch Berührung langes Leben und da man Geld für schöne Reisen nie genug haben kann, wird auch der dafür zuständige Gott ausgiebig gestreichelt.

Nach einem wiedermal viel zu reichhaltigen Mittagessen verabschieden wir uns am Kunminger Busbahnhof von Herrn Li und Yejilu, mit denen wir schöne Tage verbringen durften. Nun sitzen wir im Bus mit einen Haufen Chinesen und hoffen dass die Fahrt nicht unbedingt länger als 8 h dauert, denn die Sitze sind nicht gerade bequem. Zur Unterhaltung läuft ein Film, doch unser chinesisch ist nicht so gut und so verlieren wir schnell das Interesse. Vielversprechend schnell geht die Fahrt zunächst voran. Da die Bustoilette defekt ist, halten wir nach nicht allzu langer Zeit an einer Raststätte. Beim Anblick der Klos ohne Türen und nur mit halbhohen Trennwänden und wie bei Frauentoiletten anscheinend überall auf der Welt mit einer Schlange davor, beschließe ich lieber den Rest der Fahrt nichts mehr zu trinken. Außerdem haben wir Angst, dass wir die Abfahrt verpassen und bleiben lieber in der Nähe des Busses. Freundlicherweise zählt der Busfahrer die Gäste bei Abfahrt nochmals durch und so kann eigentlich keiner zurück bleiben. Leider stehen wir bald darauf in einem Stau und haben eine Stunde lang Gelegenheit die ländliche Landschaft zu betrachten.

Nach einer volkstümlichen Überlieferung steigt, wenn man das Drachentor einmal durchschritten hat, der soziale Status um das Zehnfache. Das können wir uns einfach nicht entgehen lassen. Da wir außerdem die Wegstrecke zunächst mit Bus und dann mit der Seilbahn zurücklegen und nur ein kurzes Stück zu Fuß gehen, ist es eine entspannte Angelegenheit. Vom Drachentor aus bekommt man einen guten Überblick über den grandiosen See Dianchi. Auf dem Weg zurück passieren wir noch weitere kleine Tempel mit allerlei hilfreichen Gottheiten. Von der Figur der Schlange und Schildkröte versprechen wir uns durch Berührung langes Leben und da man Geld für schöne Reisen nie genug haben kann, wird auch der dafür zuständige Gott ausgiebig gestreichelt.

Nach einem wiedermal viel zu reichhaltigen Mittagessen verabschieden wir uns am Kunminger Busbahnhof von Herrn Li und Yejilu, mit denen wir schöne Tage verbringen durften. Nun sitzen wir im Bus mit einen Haufen Chinesen und hoffen dass die Fahrt nicht unbedingt länger als 8 h dauert, denn die Sitze sind nicht gerade bequem. Zur Unterhaltung läuft ein Film, doch unser chinesisch ist nicht so gut und so verlieren wir schnell das Interesse. Vielversprechend schnell geht die Fahrt zunächst voran. Da die Bustoilette defekt ist, halten wir nach nicht allzu langer Zeit an einer Raststätte. Beim Anblick der Klos ohne Türen und nur mit halbhohen Trennwänden und wie bei Frauentoiletten anscheinend überall auf der Welt mit einer Schlange davor, beschließe ich lieber den Rest der Fahrt nichts mehr zu trinken. Außerdem haben wir Angst, dass wir die Abfahrt verpassen und bleiben lieber in der Nähe des Busses. Freundlicherweise zählt der Busfahrer die Gäste bei Abfahrt nochmals durch und so kann eigentlich keiner zurück bleiben. Leider stehen wir bald darauf in einem Stau und haben eine Stunde lang Gelegenheit die ländliche Landschaft zu betrachten.