Draußen tobt derweil mit viel Getöse, verursacht durch Chinaböller und diverse Musikinstrumente, ein Beerdigungszug vorbei. Mit den Feuerwerkskörpern sollen böse Geister vertrieben werden. Die Trauergäste tragen leuchtendes Weiß und das Verbrennen von Papiergeld, eine Art Opfergeld, ist ein symbolisches Geschenk an die Toten und soll den Verstorbenen das Leben im Jenseits erleichtern.
Der Besuch eines Hani Dorfes, welches malerisch und wie ausgestorben in den Reisterrassen liegt, beschließt das heutige offizielle Programm. Mit den Bauern und Ihrem Arbeitsort möchte ich nicht tauschen.

Abends und heute früher als gestern sind wir wieder auf dem zentralen Platz und können beobachten, dass die Chinesen die Gesellschaft Ihrer Landsleute schätzen und Ihre Freizeit gern zusammen verbringen. Vor einer großen Leinwand schaut man sich gemeinsam eine Unterhaltungsshow an, während ein paar Meter weiter zu aus Boxen dröhnender Musik rhythmisch getanzt wird. Egal ob jung oder alt, Han Chinese oder Minorität beim Tanzen scheinen sich hier alle prächtig zu amüsieren. Uns treibt der Hunger zurück ins Hotel. Heute gibt es frittiertes Hühnchen, leckere, nicht scharfe Pilze und so eine Art chinesisches Ravioli, schmackhaft gefüllt. In China wird meist mehr aufgetischt als gegessen werden kann, "never eat up!" lautet das Motto. Ist man eingeladen sollte das Aufessen aller Speisen vermieden werden, stellt dies doch den Gastgeber bloß, der sich nicht mehr leisten konnte. Die von uns bisher getestete Küche ist reichlich, vielseitig und köstlich! Auch den ängstlichen, zögerlichen Maggi-Kochstudio Gourmets seien die Köstlichkeiten Yunnans ans Herz gelegt, es muss ja nicht gleich gebratener Hund oder Insekt am Spieß sein.

11.4.2014 Der berühmte Steinwald Shilin

Vor dem Aufbruch zum berühmten Steinwald von Shilin stärken wir uns erneut mit einer Hühnernudelsuppe zum Frühstück, die von dem aufmerksamen Personal mit einigen schmackhaften Einlagen gepimpt wird.
Der Steinwald Shilin stellt die wohl herausragendste Attraktion Yunnans dar. Man vermutet, dass diese Kalksteinformationen vor mehr als 280 Millionen Jahren entstanden sind. Das Gebiet umfasst heute etwa 26 000ha, wo sich zahllose Felsen in bis zu 30m Höhe türmen. Das Herz des Areals bildet ein ca. 100ha großer Bereich, in dem man die Anhäufung der bizarrsten Felsen bewundern kann. Auf künstlichen Pfaden werden wir durch ein gigantisches, steinernes Labyrinth laufen, aus dem man ohne Führer und Kompass schwer wieder herausfindet.

Aber bis es soweit ist fahren wir erstmal wieder stundenlang Auto. Wie auf dem Hinweg bekommen wir am Obstmarkt wieder Vitamine in Form von frischen Ananas und Tamarinden gereicht und das Mittagessen gibt es ebenfalls wieder in der beschaulichen Raststätte am High Way. Mittlerweile verstehen wir uns mit Herrn Li und Yejilu so gut, das wir gemeinsam mit den anderen Reiseleitern und Fahrern an deren Tisch essen, was das Ganze zu einer recht unterhaltsamen Angelegenheit für uns macht.

Nach 2 weiteren Stunden Fahrt sind wir am späten Nachmittag dann endlich an dem beeindruckenden Weltnaturerbe angekommen. Um den ganz großen Touristenströmen zu entfliehen, lohnt sich der Besuch des etwas kleineren und weniger bekannten Naigu Steinwaldes. Fotografen seien die nachmittags und frühen Abendstunden für den Besuch empfohlen.

11.4.2014 Der berühmte Steinwald Shilin

Vor dem Aufbruch zum berühmten Steinwald von Shilin stärken wir uns erneut mit einer Hühnernudelsuppe zum Frühstück, die von dem aufmerksamen Personal mit einigen schmackhaften Einlagen gepimpt wird.
Der Steinwald Shilin stellt die wohl herausragendste Attraktion Yunnans dar. Man vermutet, dass diese Kalksteinformationen vor mehr als 280 Millionen Jahren entstanden sind. Das Gebiet umfasst heute etwa 26 000ha, wo sich zahllose Felsen in bis zu 30m Höhe türmen. Das Herz des Areals bildet ein ca. 100ha großer Bereich, in dem man die Anhäufung der bizarrsten Felsen bewundern kann. Auf künstlichen Pfaden werden wir durch ein gigantisches, steinernes Labyrinth laufen, aus dem man ohne Führer und Kompass schwer wieder herausfindet.

Aber bis es soweit ist fahren wir erstmal wieder stundenlang Auto. Wie auf dem Hinweg bekommen wir am Obstmarkt wieder Vitamine in Form von frischen Ananas und Tamarinden gereicht und das Mittagessen gibt es ebenfalls wieder in der beschaulichen Raststätte am High Way. Mittlerweile verstehen wir uns mit Herrn Li und Yejilu so gut, das wir gemeinsam mit den anderen Reiseleitern und Fahrern an deren Tisch essen, was das Ganze zu einer recht unterhaltsamen Angelegenheit für uns macht.

Nach 2 weiteren Stunden Fahrt sind wir am späten Nachmittag dann endlich an dem beeindruckenden Weltnaturerbe angekommen. Um den ganz großen Touristenströmen zu entfliehen, lohnt sich der Besuch des etwas kleineren und weniger bekannten Naigu Steinwaldes. Fotografen seien die nachmittags und frühen Abendstunden für den Besuch empfohlen.