9.4.14 Richtung Süden von Jianshui nach Yuanyang

Topfit löffeln wir um 7Uhr bereits wieder eine Reissuppe, die diesmal aber nicht so richtig nach unserem Geschmack ist. Aber zum Glück gibt es noch die mit Schweinehack gefüllten Bauze, gedämpfte Hefeklöße die es auch in anderen Variationen, z.B. mit Gemüsefüllung, gibt. Pappsatt sind wir zur verabredeten Zeit bereit für weitere Erkundungen.

Draußen lacht die Sonne und bereits am frühen Morgen ist es recht warm. Die prachtvolle Doppeldrachenbrücke in Jianshui ist heute die 1. Station. Der Fluss, zu dessen Überquerung die Doppeldrachenbrücke im Jahre 1839 erbaut wurde, hat seinen Lauf längst verändert. Der malerische Übergang im traditionell chinesischen Stil mit seinen 14 Bögen spiegelt sich heute im Wasser eines kleinen künstlichen Sees.
Einen guten Teil des Weges zum Tuanshan Dorf, im Stil der Han Chinesen, legen wir im vollen Sonnenschein per Pedes zurück, da ein großes Baufahrzeug die Straße blockiert, kurz vor dem Dorf holt uns der Fahrer glücklicherweise ein, aber da haben wir uns schon den 1. Sonnenbrand geholt.

Im Dorf fehlen wiederum die Besuchermassen, was uns stutzig macht. Wo ist die gutsituierte Mittelschicht, deren Hobby es mittlerweile ist auf Reisen das eigene Land zu entdecken? Naja uns fehlt der Trubel nicht, so kann das Dorf in seiner Stille auf uns wirken. Es ist peinlich sauber hier. Die Mülleimer sind auch auf Englisch beschriftet und mit 2 Behältern für die Mülltrennung ausgestattet.
Die Einwohner begegnen uns freundlich, offen aber unaufdringlich. Da es sich um ein Dorf der Han Chinesen handelt, kaufen wir einer alten Frau ein paar Lilienschuhe als Souvenir ab. Als Lotos- oder Lilienfüße bezeichnete man die Füße der Frauen im Kaiserreich China, die durch extremes Einbinden und Knochenbrechen zu Gunsten eines etwa tausend Jahre lang anhaltenden Schönheitsideals deformiert wurden.

Wir müssen weiter Richtung der bekannten Reisterrassen. Die Fahrt geht nun mehrstündig eine steile, serpentinenreiche Straße hinauf zum Städtchen Yuanyang. Südlich von Kunming, versteckt in den Bergen, liegt dieses gemütliche Örtchen. Hier befinden sich einige der bekanntesten und atemberaubendsten Reisterassen Chinas. Die Yuanyang Reisterrassen liegen in den südlichen Ailo Bergen und wurden von der Volksgruppe der Hani angelegt und sind teilweise bis zu 1000 Jahre alt.
Uns fällt auf, dass es nur wenig ausländische Touristen gibt, woraufhin wir bei den Einheimischen zur Attraktion werden. Die Frauen der Yi Minderheit sind geschickte Händlerinnen und bieten in Ihren mobilen Verkaufsständen das feil was der moderne Tourist so braucht: Ansichtskarten, Schmuck u.v.m. Bis zum Sonnenuntergang sind es noch mindestens 3 h.

Mit Reiseleiter, Fahrer, einer lokalen Händlerin und einem weiteren Fahrer bilden wir um einen kleinen Tisch mit noch kleineren Plastikhockern eine gemütliche Kaffeeklatschrunde. Fehlende Sprachkenntnisse werden kurzerhand mit Händen und Füßen sowie durch ein freundliches Lächeln ersetzt. Die von uns beigesteuerte Milkaschokolade löst bei den Chinesen keine Begeisterungssstürme aus, vielleicht ist sie einfach zu warm geworden. Dafür schmecken uns die Grillhäppchen, Tofu und Kartoffeln, die man in eine ziemlich scharfe Gewürzmischung dunkt umso besser.

Die Einwohner begegnen uns freundlich, offen aber unaufdringlich. Da es sich um ein Dorf der Han Chinesen handelt, kaufen wir einer alten Frau ein paar Lilienschuhe als Souvenir ab. Als Lotos- oder Lilienfüße bezeichnete man die Füße der Frauen im Kaiserreich China, die durch extremes Einbinden und Knochenbrechen zu Gunsten eines etwa tausend Jahre lang anhaltenden Schönheitsideals deformiert wurden.

Wir müssen weiter Richtung der bekannten Reisterrassen. Die Fahrt geht nun mehrstündig eine steile, serpentinenreiche Straße hinauf zum Städtchen Yuanyang. Südlich von Kunming, versteckt in den Bergen, liegt dieses gemütliche Örtchen. Hier befinden sich einige der bekanntesten und atemberaubendsten Reisterassen Chinas. Die Yuanyang Reisterrassen liegen in den südlichen Ailo Bergen und wurden von der Volksgruppe der Hani angelegt und sind teilweise bis zu 1000 Jahre alt. Uns fällt auf, dass es nur wenig ausländische Touristen gibt, woraufhin wir bei den Einheimischen zur Attraktion werden. Die Frauen der Yi Minderheit sind geschickte Händlerinnen und bieten in Ihren mobilen Verkaufsständen das feil was der moderne Tourist so braucht: Ansichtskarten, Schmuck u.v.m. Bis zum Sonnenuntergang sind es noch mindestens 3 h.

Mit Reiseleiter, Fahrer, einer lokalen Händlerin und einem weiteren Fahrer bilden wir um einen kleinen Tisch mit noch kleineren Plastikhockern eine gemütliche Kaffeeklatschrunde. Fehlende Sprachkenntnisse werden kurzerhand mit Händen und Füßen sowie durch ein freundliches Lächeln ersetzt. Die von uns beigesteuerte Milkaschokolade löst bei den Chinesen keine Begeisterungssstürme aus, vielleicht ist sie einfach zu warm geworden. Dafür schmecken uns die Grillhäppchen, Tofu und Kartoffeln, die man in eine ziemlich scharfe Gewürzmischung dunkt umso besser.