8.Tag Die Yangtze Kreuzfahrt

Wie schon erwähnt verschliefen wir auch heute wieder das Frühstück. Mit dem Wetter hatten wir viel Glück, es war strahlender Sonnenschein, aber wenn man sich auf Deck befand ging ein ziemlicher Wind und eine Jacke war ratsam.

Die Qutang Schlucht

Am Vormittag erreichten wir die erste der drei bekannten Schluchten, die Qutang Schlucht. Diese Schlucht ist mit 8 km Länge zwar die kleinste, aber durch die steilen Hänge wahrscheinlich auch die schönste der drei Schluchten. Die Durchfahrt dauerte etwa eine halbe Stunde und die steilen Berge links und rechts waren sehr beeindruckend, trotz der Tatsache das der Fluß ja schon zum Teil angestaut wurde. An den Hängen gab es überall Schilder wie hoch der Wasserspiegel sein wird, wenn der Yangtze 2009 planmäßig fertig angestaut sein wird.

Die Wuxia Schlucht

Etwa eine Stunde nach der ersten Schlucht erreichten wir auch schon die zweite, die Wuxia Schlucht. Diese Schlucht hatte eine Länge von 45 km. Die Hänge waren zwar nicht mehr ganz so steil, aber es war immer noch sehr schön. Viele Leute sagen ja, wenn der Fluß komplett angestaut ist, kann man eine Fahrt durch die Schluchten vergessen, aber angesichts der Tatsache das einige Berge eine Höhe von über 1000 Metern haben und der Fluß um ca.150 Meter angestaut wird, dürfte sich eine Fahrt trotzdem noch lohnen.

Der Shennong River

Der Shennong besitzt eine Gesamtlänge von 60 km.Wir fuhren einige Kilometer den Arm entlang und erreichten schließlich eine Art See. Hier konnte man das traditionelle "Treideln" kennenlernen. Die Treidler ziehen lange Holzboote mit ihrer Muskelkraft gegen die Strömung den Fluß entlang. In einem Boot saßen ca.15 Touristen und 6 Männer die zunächst ruderten und später das Boot mit langen Seilen, an den Hüften befestigt, zogen. Jeder von uns bekam eine Rettungsweste, die wir als überflüssig betrachteten, aber als ich kürzlich las das 1996 beim kentern eines Bootes 11 Touristen ertranken wird das wohl schon Sinn gemacht haben. Wir fühlten uns etwas unwohl, weil die Männer wirklich ganz schön schuften mußten, nur um Touristen den Fluß entlang zu ziehen. Naja, wenn der Yangtze komplett gestaut ist, wird es das Treideln nicht mehr geben und die Männer müssen sich eine neue Arbeit suchen.

Der Ausflug dauerte ungefähr 4 Stunden. Danach ging es wieder den Yangtze entlang und wir genehmigten uns mit den anderen deutschsprechenden Gästen ein Bier. Irgendwann kam ein Kellner und machte uns darauf aufmerksam,daß das Kapitänsdinner begonnen hätte. Peinlich, peinlich alles saß, nur wir und die Schweizer stürzten mehr oder weniger am Kapitän vorbei, ein Foto mit ihm dankend ablehnend. Zum Glück befand sich unser Tisch direkt neben dem Eingang.

Der Shennong River

Der Shennong besitzt eine Gesamtlänge von 60 km.Wir fuhren einige Kilometer den Arm entlang und erreichten schließlich eine Art See. Hier konnte man das traditionelle "Treideln" kennenlernen. Die Treidler ziehen lange Holzboote mit ihrer Muskelkraft gegen die Strömung den Fluß entlang. In einem Boot saßen ca.15 Touristen und 6 Männer die zunächst ruderten und später das Boot mit langen Seilen, an den Hüften befestigt, zogen. Jeder von uns bekam eine Rettungsweste, die wir als überflüssig betrachteten, aber als ich kürzlich las das 1996 beim kentern eines Bootes 11 Touristen ertranken wird das wohl schon Sinn gemacht haben. Wir fühlten uns etwas unwohl, weil die Männer wirklich ganz schön schuften mußten, nur um Touristen den Fluß entlang zu ziehen. Naja, wenn der Yangtze komplett gestaut ist, wird es das Treideln nicht mehr geben und die Männer müssen sich eine neue Arbeit suchen.

Der Ausflug dauerte ungefähr 4 Stunden. Danach ging es wieder den Yangtze entlang und wir genehmigten uns mit den anderen deutschsprechenden Gästen ein Bier. Irgendwann kam ein Kellner und machte uns darauf aufmerksam,daß das Kapitänsdinner begonnen hätte. Peinlich, peinlich alles saß, nur wir und die Schweizer stürzten mehr oder weniger am Kapitän vorbei, ein Foto mit ihm dankend ablehnend. Zum Glück befand sich unser Tisch direkt neben dem Eingang.