7.Tag Die Yangtze Kreuzfahrt

Als wir am Morgen erwachten, hatten wir Chongqing (zur Zeit unserer Reise mit 31,6 Millionen Einwohnern die größte Stadt der Welt) bereits fast verlassen und befanden uns auf der Yangtze Kreuzfahrt.

Die President No.6

Unser Schiff die President No.6 hatte schon 9:00 Uhr abgelegt. Wir wurden zwar 7:00 Uhr wie an jedem der 3 Morgen durch das Radio geweckt, allerdings schafften wir es nur einmal, zum Frühstück zu erscheinen. Irgendwie waren wir wohl noch etwas von Peking und Xian geschafft, denn da standen wir jeden Morgen ziemlich zeitig auf. Außerdem hatten wir ehrlich gesagt wenig Lust auf die frühmorgentlichen Tai Chi Übungen auf dem Sonnendeck. Das Schiff hatte eine Kapazität von ca.200 Passagieren und außer einer kleinen Gruppe Engländern, einem Kanadier, 2 Österreichern, einem Ehepaar aus der Schweiz und einem jungen Ehepaar aus Frankreich, welches sich auf seiner Hochzeitsreise befand, waren nur Chinesen an Bord. Mit den Franzosen, den Österreichern, den Schweizern und den beiden Riverguides, einer Chinesin und einem Chinesen, teilten wir einen Tisch beim Essen. Übrigens haben alle mit Stäbchen gegessen und eigentlich klappte das auch ganz gut.

Die Geisterstadt Fengdu

Das Wetter an diesem Tag war recht trüb und regnerisch. Am Nachmittag stand ein Landausflug auf dem Programm. Wir besuchten die Geisterstadt Fengdu.

Durch die Anstauung des Flußes werden ja bekanntlich einige Städte überflutet. Fengdu ist eine davon. Am gegenüberliegenden Ufer wurde aber ein neues Fengdu errichtet. Da es aber (noch) jede Menge leerstehender Häuser zu sehen gibt, nennt man das alte Fengdu wohl auch Geisterstadt. Eine andere Erklärung für den Namen Geisterstadt ist die Tempelanlage, die sich auf dem Berg befindet.

Über einen Weg mit 620 Treppenstufen erreichten wir diese Anlage. Über 27 altertümlicher Kloster befinden sich hier und wie wir erfuhren haben Künstler aller Dynastien hier eine Hauptstadt der Unterwelt geschaffen. Es gab jede Menge Figuren von Dämonen und Geistern zu sehen.

Am Abend gab es auf dem Schiff noch eine Show, bei der die Angestellten mitwirkten und z.B.die Frauen einen indischen Tanz aufführten oder ein paar Männer einen Sketch zum besten gaben. Die Angestellten taten uns irgendwie leid, den ganzen Tag arbeiten und abends noch für die Gäste rumkaspern. aber glücklicherweise fanden sich ein paar englische Gäste dafür.Die Chinesen hatten jedenfalls ihren Spaß dabei. Als die Show beendet war, waren auch schlagartig fast alle Chinesen verschwunden. Wir und eine kleine Gruppe junger Chinesen blieben noch und diese Gruppe machte das was Chinesen am liebsten tun, Karaoke singen. Einige der jungen Damen konnten das wirklich sehr gut und wir beklatschten das auch reichlich, worauf wir eine Runde Bier spendiert bekamen, das war doch wirklich nett.

Durch die Anstauung des Flußes werden ja bekanntlich einige Städte überflutet.

Fengdu ist eine davon. Am gegenüberliegenden Ufer wurde aber ein neues Fengdu errichtet. Da es aber (noch) jede Menge leerstehender Häuser zu sehen gibt, nennt man das alte Fengdu wohl auch Geisterstadt.

Eine andere Erklärung für den Namen Geisterstadt ist die Tempelanlage, die sich auf dem Berg befindet.

Über einen Weg mit 620 Treppenstufen erreichten wir diese Anlage. Über 27 altertümlicher Kloster befinden sich hier und wie wir erfuhren haben Künstler aller Dynastien hier eine Hauptstadt der Unterwelt geschaffen. Es gab jede Menge Figuren von Dämonen und Geistern zu sehen.

Am Abend gab es auf dem Schiff noch eine Show, bei der die Angestellten mitwirkten und z.B.die Frauen einen indischen Tanz aufführten oder ein paar Männer einen Sketch zum besten gaben. Die Angestellten taten uns irgendwie leid, den ganzen Tag arbeiten und abends noch für die Gäste rumkaspern. aber glücklicherweise fanden sich ein paar englische Gäste dafür.Die Chinesen hatten jedenfalls ihren Spaß dabei. Als die Show beendet war, waren auch schlagartig fast alle Chinesen verschwunden. Wir und eine kleine Gruppe junger Chinesen blieben noch und diese Gruppe machte das was Chinesen am liebsten tun, Karaoke singen. Einige der jungen Damen konnten das wirklich sehr gut und wir beklatschten das auch reichlich, worauf wir eine Runde Bier spendiert bekamen, das war doch wirklich nett.